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Rekord bei den Investitionen

Etat 2010: Ausgaben und Einnahmen des Haushalts - 26.02.2010

Der Erlanger Haushalt umfasst ein Volumen von 327 Millionen Euro. Der Etat ist gestern mit den Stimmen der CSU und FDP, die trotz des Eklats noch einmal gemeinsam votiert haben, gegen die anderen Stadtratsfraktionen verabschiedet worden. Hier die Eckdaten in Kürze.

Investitionen: 56 Millionen Euro wird die Stadt in diesem Jahr investieren: Das ist ein Rekord. 1990 hatte Erlangen zuletzt in ähnlichem Umfang Geld (59,5 Millionen) ausgegeben. Vor allem in die Sanierung der Schulen steckt die Stadt viel Geld: elf Millionen Euro. Für den Bereich Straßen- und Brückenbau legt Erlangen 2010 neun Millionen Euro hin. Das Palais Stutterheim wird bis zur Fertigstellung noch einmal sieben Millionen Euro verschlingen.

Steuern und Zuwendungen: Der Etat leidet unter dem dramatischen Einbruch der Steuern. Die Gewerbesteuer (46,5 Millionen) und Einkommensteuer (46,3 Millionen) sind im Vergleich zum Vorjahr um 17 Millionen Euro zurückgegangen. Zudem gab es noch einen Einbruch bei den Schlüsselzuweisungen (5,4 statt 14,8 Millionen im Jahr 2009). Parallel dazu hat sich die Bezirksumlage von 18,4 (2009) auf 25,7 Millionen Euro erhöht. Und die Ausgaben im Bereich des Jugendamtes sind um 3,3 Millionen Euro gestiegen.

Verwaltung und Personal: Die Anzahl der Stellen wird im Jahr 2010 um 14,5 ansteigen. Damit erhöht sich die Anzahl der Planstellen auf 1765,5. Die Personalkosten machen mit einem Volumen von etwa 89 Millionen Euro den größten Posten im Ergebnishaushalt aus.

Schulden: Um den Etat zu finanzieren, muss die Stadt neue Schulden in Rekordhöhe aufnehmen: 27 Millionen Euro. Damit sie die neuen Verbindlichkeiten auf diesen Betrag begrenzen kann, hat die Stadt ihre Reserven eingesetzt. Sämtliche Rücklagen sind aufgebraucht, das Röthelheimpark-Konto, aus dem in den vergangenen Jahren insgesamt 60 Millionen Euro in den Stadtetat geflossen sind, ist fast völlig erschöpft. Mit den neuen Schulden beläuft sich der Schuldenstand auf 159 Millionen Euro: 118 Millionen alte Schulden, 14 Millionen an Kreditermächtigungen aus 2009 und 27 Millionen an neuen Schulden. Zur Entlastung haben die Töchter der Stadt mit 2,7 Millionen Euro beigetragen (Bericht folgt). rak 




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