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Schwimmer kraulten schnell durchs Becken

Die Männer der SSG81 sicherten sich den Klassenerhalt — Frauenmannschaft stieg aus der 1. Liga ab - 08.02.12

ERLANGEN  - Die Erlanger Schwimmer haben beim Vorkampf vor einer Woche wie auch beim Endkampf des Deutschen Mannschaftswettbewerbs am 4. Februar ihre Leistung ein weiteres Mal unter Beweis gestellt. Die Männer sicherten sich den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga. Die deutlich verjüngte Mannschaft der Frauen musste sich trotz sehr guter Zeiten geschlagen geben und den Abstieg aus der ersten Bundesliga in Kauf nehmen.

Die Erlanger Schwimmer haben gut lachen, sie sicherten sich den Klassenerhalt: (v.l.) Vincent Liebig, Luca Sterner, Marc Bayer (vorne), und Jonas Gutzat, Konstantin Walter, Mihail Strugulea, Robin Blaicean, Nils Wich-Glasen (hinten).
Die Erlanger Schwimmer haben gut lachen, sie sicherten sich den Klassenerhalt: (v.l.) Vincent Liebig, Luca Sterner, Marc Bayer (vorne), und Jonas Gutzat, Konstantin Walter, Mihail Strugulea, Robin Blaicean, Nils Wich-Glasen (hinten).
Foto: privat
Die Erlanger Schwimmer haben gut lachen, sie sicherten sich den Klassenerhalt: (v.l.) Vincent Liebig, Luca Sterner, Marc Bayer (vorne), und Jonas Gutzat, Konstantin Walter, Mihail Strugulea, Robin Blaicean, Nils Wich-Glasen (hinten).
Die Erlanger Schwimmer haben gut lachen, sie sicherten sich den Klassenerhalt: (v.l.) Vincent Liebig, Luca Sterner, Marc Bayer (vorne), und Jonas Gutzat, Konstantin Walter, Mihail Strugulea, Robin Blaicean, Nils Wich-Glasen (hinten).
Foto: privat

Am 28. Januar wurden deutschlandweit die Vorkämpfe der DMS in den verschiedenen Ligen geschwommen. Bei diesem Wettkampf geht es darum, als Mannschaft möglichst viele Punkte durch gute Zeiten zu erreichen, die über den Rang in der Liga entscheiden. Von den zwölf teilnehmenden Mannschaften einer Liga steigen nach der Addition der Ergebnisse aus dem Vor- und Endkampf je zwei Teams auf, beziehungsweise ab. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus den an diesem Tag zu bestreitenden 64 Wettkämpfen.

Die Männer der SSG81 Erlangen starteten im Vorkampf der zweiten Bundesliga in Tübingen und lagen am Ende des Wettkampftages schließlich nach vielen Bestzeiten zunächst auf Platz 10. Von Anfang an war klar gewesen, dass der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga eine sehr schwere Aufgabe werden würde. Dementsprechend hoch war der Druck auf die jungen Sportler. Entschlossen, sich nicht aus der Liga vertreiben zu lassen, traten sie dann dieses Wochenende zum Endkampf in Bamberg an.

Zeiten verbessert



Mit Disziplin und Konzentration konnten fast alle ihre Zeiten von vor einer Woche verbessern und es wurden gute Leistungen abgeliefert. Dabei holte Nils Wich-Glasen die meisten Punkte (867), unter anderem durch seine Zeit von 2:13,70 Min über 200 Meter Brust. Insgesamt konnte er im Endkampf 4042 Punkte beisteuern. Auch Vincent Liebig, Jonas Gutzat, Luca Sterner, Konstantin Walter, Robin Blaicean und Marc Bayer überzeugten durch ihre guten Ergebnisse. Durch die Unterstützung von Maximilian Schwetz und Andreas Lösel, die die Mannschaft vervollständigten und die anderen Schwimmern entlasteten, konnte ein überragendes Endergebnis erzielt werde. Die Männer der SSG81 Erlangen errangen den 6. Platz in der zweiten Bundesliga mit 44050 Punkten und sorgten damit für eine große Überraschung. Erst letztes Jahr in die 2. Bundesliga aufgestiegen, konnten die Erlanger Schwimmer diesmal nicht nur ihren Rang halten, sondern verbesserten sich und zeigten allesamt eine starke Leistung.

Viele Veränderungen

Die Damenmannschaft aus Erlangen reiste zum Vorkampf nach Wuppertal, um ihr Können in der ersten Bundesliga unter Beweis zu stellen. Von vorneherein hatten die Schwimmerinnen nicht damit gerechnet, ihre Klasse halten zu können, da sie durch zahlreiche schulisch- und studienbedingte Veränderungen in der Mannschaft in dieser Saison mit einem Altersschnitt von 15 Jahren die jüngste Mannschaft der Liga stellten. Im Rahmen des Programms „Olympia 2016“ ist es jedoch wichtig, auf die Jugend zu setzen und auch ihnen eine Chance zu geben, ihre Leistung zu zeigen.

Ebenfalls am 4. Februar startete die Mannschaft dann in Darmstadt zum Endkampf der 1. Liga. Herausragende Schwimmerinnen waren hier die Profi-Sportlerin Nadja Müller, die die meisten Punkte über eine Einzelstrecke ablieferte (763 Punkte). Die meisten Punkte insgesamt konnte im Endkampf Nadine Lämmler (3689 Punkte) holen. Svenja Schüren, Charlotte Ahrens, Alisa Bär, Mareike Förster, Daniela Karst, Anna-Lena Sinn und Michelle Messel komplettierten das Team.

Durch ihre guten Einzelleistungen lagen sie am Ende auf dem 11. Platz und mussten sich mit dem Abstieg in die 2. Liga zufrieden geben. Trotzdem ist die Mannschaft zuversichtlich, bald wieder in die erste Liga zurückzukehren, auch durch die Unterstützung für das Programm „Olympia 2016“. Erfreulich ist, dass somit in 2013 beide Mannschaften gemeinsam in der 2. Bundesliga schwimmen werden. 



ELENA WALTER

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