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Mittwoch, 15.08.2018

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"Sehnsucht" beim Vorleseabend in Forth

Besucher stellten dem Publikum Bücher vor - 13.04.2018 17:00 Uhr

Nour las zuerst auf Arabisch, ehe er Teile des Buches „Meine Kindheit in Damaskus“ auf Deutsch wiedergab und danach ein eigenes Gedicht vortrug. © Dieter Köchel


Zehn Frauen und Männer brachten Bücher mit Märchen, Kindergeschichten, Romanen, Gedichten und Liedtexten mit und lasen vor, inmitten der Ausstellung moderner Kunst, vor überschaubarem Publikum.

Annegret Schildknecht, die auch die Mittwochsmalstunde mit den Kindern in der Galerie betreut, nannte die Sehnsucht "Motor des Lebens" . Und sie hatte die wunderbare Geschichte von Paul, Marie und der Wortfabrik dabei.

Nicht minder anrührend las Nour, der junge Syrer, aus dem Buch "Eine Träne. Ein Lächeln — Meine Kindheit in Damaskus". Die Geschichte einer jungen Syrerin, die aus ihrem Land flieht und in Wien landet. Sie erzählt zweisprachig von ihrer Angst vor dem Fremden, der Sprache, die sie zunächst nicht versteht, den immer gleichen Fragen und eben Erinnerungen an die Kindheit wie den betörenden Duft von Jasmin in den Straßen von Damaskus.

Jörg Zinks Buch "Was bleibt, stiften die Liebenden" kam ebenso zu Wort wie Italo Calvinos "Erinnerung an eine Stadt" , ein Songtext von Leonard Cohen und "Der letzte Granatapfel" des kurdischen Autors Bachtyar Ali, der seit langen Jahren in Deutschland lebt, vorgetragen von Mohammed.

Galerist Günter Rocznik freute sich über die Vielfalt an Texten und lud zum Plausch beim Wein, was gern angenommen wurde. 

dik

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