Sonntag, 21.10.2018

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Sport und Musik werden in Möhrendorf vereint

Planung des Anbaus an der ASV-Halle wird konkreter - 22.12.2017 17:00 Uhr

Ein Anbau an die bestehende ASV-Sporthalle soll eine gemeinsame Nutzung durch Sport- und Musikverein möglich machen, aber auch Platz für die Jugend schaffen. © Foto: Harald Hofmann


Musizieren, wo Vereinssport getrieben wird? Vereins-sport treiben, wo musiziert wird? Über den Ort der neuen Räumlichkeiten herrscht im Gemeinderat mittlerweile Einigkeit. Die Turnhalle des ASV Möhrendorf wird erweitert. Ein Anbau soll zusätzlichen Platz für den Verein sowie die Ortsjugend schaffen.

Das richtige Personal für diese Aufgabe steht auch bereits in den Startlöchern: Der entsprechende Kostenvoranschlag eines Stadtplaners aus Höchstadt lag der Verwaltung vor, wurde auch durchgewunken – jedoch nicht, ohne vorher noch einmal eine hitzige Debatte hervorzurufen.

So stellt sich aus Reihen der Grünen-Fraktion die Frage, ob nun bereits das tatsächliche Gebäude beschlossen sei. Man zögert, einer Freigabe der Gelder zuzustimmen, da zu wenig Information über das Endprodukt vorhanden und der Preis dafür doch sehr stattlich sei. Immerhin ruft der Architekt Bruttohonorarleistungen in Höhe von fast 97 000 Euro auf, die sich aus der Planung einer 270 Quadratmeter großen Halle errechnen.

Was kommt zuerst?

Die Fläche wurde dabei durch eine Stellprobe der Möhrendorfer Jugendkapelle ermittelt. CSU und Freie Wähler entgegneten, der Anbau in dieser Größe sei vorläufig entworfen worden, um die Entlohnung des zuständigen Baufachmannes kalkulieren zu können.

Der Raum könnte letzten Endes auch kleiner werden, sodass entsprechend auch der Preis sinken würde. Wichtig sei es laut CSU-Gemeinderat Bernd Rudolph "endlich einen Schritt zu gehen", um das sich seit Jahren hinziehende Vorhaben angehen zu können.

Daher drängen CSU und FW darauf, das Angebot anzunehmen, da der Stadtplaner lediglich den Mindestsatz seiner Honorarzone berechnet. So sei laut Bürgermeister Fischer zumindest der "finanzielle Rahmen abgesteckt." Schließlich müsse man aus dem Teufelskreis der Diskussion ausbrechen, was zuerst kommen soll: Die konkrete Bauplanung oder die Beauftragung des Architekten, "denn", so Fischer, "irgendwo muss man ja anfangen."

  

WOLFGANG SEMBRITZKI

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