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Sonntag, 23.09.2018

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St.Josef-Bücherei in Baiersdorf wird 65

Gespräch mit Mitarbeiterin _ Gefeiert wird am 10. Juni - 03.06.2018 11:00 Uhr

Sabine Martin-Uhl, eine von zehn Bücherei-Mitarbeiterinnen. © F.: Martin-Uhl


Frau Martin-Uhl, wie kam es denn zur Bücherei-Gründung?

Sabine Martin-Uhl: Der damalige Pfarrer hatte 1953 die Idee dazu. Er schaffte ein paar Bücher an und startete die Ausleihe aus einem Wäschekorb heraus. Sein Nachfolger setzte die Buchausleihe fort und bestimmte ein Gemeindemitglied dazu, sich um die Bücher zu kümmern. So wuchs die Idee langsam zur katholischen Bücherei heran.

 

Wie viele Medien haben Sie denn heute?

Sabine Martin-Uhl: Es sind zurzeit 7150 Medien aller Art: Bücher, Zeitschriften, Hörbücher, DVDs und Spiele. Das Angebot wird von rund 200 Stammnutzern wahrgenommen. Wir haben ungefähr 2500 Besuche im Jahr an zwei Öffnungstagen je Woche (Sonntag 10.30-12 Uhr, Donnerstag 16-18 Uhr). Wir merken zwar, wie andere Büchereien auch, dass die Nutzerzahlen rückläufig sind — unter anderem wegen der neuen Medien — aber das hält sich bisher noch in Grenzen.

 

Was tun Sie, um dem Trend entgegenzuwirken?

Sabine Martin-Uhl: Wir versuchen, gerade für Kinder das Lesen spannend zu machen. Einmal im Monat öffnen wir die Bücherei für die Grundschule, die ja ganz in der Nähe ist. Wir lesen den Kindern vor. Und sie dürfen sich Bücher ausleihen. Viele von ihnen bleiben uns als Leser erhalten. Ähnliches machen wir mit den Kleinen von unserem Kindergarten St. Josef; wir haben ja auch viele Bilderbücher.

 

Wie feiern Sie denn Ihr Jubiläum?

Sabine Martin-Uhl: Am Sonntag, 10. Juni, wird es in der katholischen Pfarrkirche St. Josef einen Festgottesdienst geben. Der beginnt um 9.30 Uhr und wird von Mitarbeiterinnen des Bücherei-Teams mitgestaltet. Danach findet im Pfarrzentrum ein Sektempfang statt, zu dem unsere Leserinnen und Leser eingeladen sind, aber auch Vertreter des Michaelsbundes, dem unsere Bücherei angeschlossen ist, und natürlich

auch der Bürgermeister. Aber auch, wenn jemand an der Mitarbeit interessiert ist, darf er/sie gern kommen. 

Interview: DIETER KÖCHEL

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