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Eine Spezialfirma fürht ab heute zunächst für vier Wochen eine Bodenluftbehandlung durch. Schädliche Gase und üble Geruchsstoffe sollen dadurch verringert werden. Gleichzeitig will man so Gärungsprozesse unterbinden. Messungen begleiten diese Arbeiten, die unter einem großen Zelt stattfinden. Anschließend starten Bagger mit dem Aushub des belasteten Erdreichs. Das Material wird in gasdichten Behältern abtransportiert, das Loch wieder aufgefüllt.
Die Arbeiten liefen von Anfang an in enger Abstimmung mit der Siemens AG, die das Areal früher industriell genutzt hatte und sich zur Übernahme der Entsorgungskosten bereiterklärt hat.
Bei Erdarbeiten im November waren hohe Mengen an gesundheitsschädlichen Lösemitteln sowie Vinylchlorid festgestellt worden. Die Stadt schaltete deshalb sofort auch das Gesundheits- und das Wasserwirtschaftsamt in die Untersuchungen mit ein. „Wir haben eine schnelle Lösung der Altlastenproblematik gewählt, um mögliche Belastungen für Anwohner und Mitarbeiter der Stadtverwaltung so gering wie möglich zu halten“, so Baureferent Josef Weber.
