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StUB-Gegner machen mobil: Heiße Wahlkampfphase beginnt

Gegner der Stadt-Umland-Bahn werben in der Stadt für ihre Position mit vielen Plakaten - 28.01.2016 06:00 Uhr

„Stopp StUB“: Die Gegner der Stadt-Umland-Bahn favorisieren alternative Konzepte. © Harald Sippel


In großen roten und weißen Lettern steht es auf den Plakaten: „Stopp StUB, kein Millionengrab, Ja zum Bürgerentscheid gegen die StUB am 6. März“.

An vielen Stellen in der Stadt hängen die Plakate, sie werben um die Stimmen der Gegner einer Stadt-Umland-Bahn. Die CSU Erlangen und die Freie Wählergemeinschaft sind die Initiatoren: Alexandra Wunderlich, die CSU-Kreisvorsitzende und Anette Wirth-Hücking, Stadträtin der Freien Wähler, zeichnen verantwortlich für die Plakate. 500 Stück, so Wunderlich, werden verteilt und aufgehängt. Vor einigen Tagen hatten die Befürworter der StUB (Initiative Allianz pro StUB) bereits mit dem Wahlkampf begonnen.

„Bessere Alternativen“

In den nächsten Wochen wollen sie die Bürger „umfassend“ informieren. Dabei, so betont Alexandra Wunderlich, gehe es nicht nur darum, das Projekt „Stadt-Umland-Bahn“ zu verhindern, sondern um andere Möglichkeiten aufzuzeigen: „Wir wollen bessere Alternativen vorstellen“, sagt die CSU-Kreisvorsitzende.

Statt einer Stadt-Umland-Bahn favorisieren viele StUB-Gegner eine Weiterentwicklung des bestehenden Öffentlichen Personennahverkehrssystems in Erlangen mit modernsten E-Bussen. Ein solches ÖPNV-System sei „bezahlbar und kalkulierbar, flexibel und auch kurzfristig realisierbar.

Alexandra Wunderlich hält aber auch die Finanzen für ein entscheidendes Hindernis: „Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen“. Sie argumentiert ähnlich wie ihre Parteikollegin Birgitt Aßmus, die die Vorsitzende der CSU-Fraktion im Stadtrat ist.

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Alles, was Sie über die StUB wissen müssen

Die StUB ist das wohl meistdiskutierte Großprojekt in der Metropolregion, und das schon seit Jahren. Doch worum wird eigentlich so sehr gestritten? Wohin soll die StUB einmal fahren, wer bezahlt das Vorhaben - und was wären die Alternativen? Unsere Bildergalerie hat die Antworten.


Vor dem Hintergrund, dass der finanzielle Spielraum des Erlanger Haushaltes für Investitionen „stark eingeschränkt“ sei, müsse man das Projekt „StUB“ stoppen. „Wir wollen uns den Handlungsraum für den Bau und die Sanierung von Schulen und Sporthallen, Stadteilzentren und kulturellen Projekten sowie dringend benötigten Wohnraum erhalten. Die Baukosten von 300 Millionen Euro plus x für die StUB sind für Erlangen eine nicht stemmbare Herausforderung“, erklärt die Stadträtin Birgitt Aßmus.

Die StUB-Gegner veranstalten ein Reihe von Info-Ständen:

an den Samstagen, 6. Februar, 13. Februar, 20. Februar, 27. Februar und 5. März. Der Beginn ist jeweils um 11 Uhr. Die Infostände stehen neben der „Brasserie“ in der Nürnberger Straße/Ecke Güterhallenstraße 

rak

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