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Wohnungen für Senioren und Familien in Uttenreuth

Architekt stellte Vorplanungen im Gemeinderat vor - 06.11.2018 11:00 Uhr

Das Areal der ehemaligen Metzgerei Fürsattel soll neu bebaut werden. © Ernst Bayerlein


Die beiden Grundstücke (vormals Gasthaus und Metzgerei Fürsattel und das Marco-Küchenstudio) wurden bereits im vergangenen Jahr von der Gemeinde erworben. In der Februar-Sitzung des Gemeinderates wurde ein Auftrag erteilt, eine Vorplanung zu erstellen. Außerdem sollten zu den anstehenden Planbesprechungen Vertreter des Seniorenbeirates, die Fraktionsvorsitzenden und die Verwaltung hinzugezogen werden. Diese Besprechung hat zwischenzeitlich stattgefunden.

In der Oktober-Sitzung des Gemeinderates stellte nun Architekt Tim Gräßel von der GewobauLand eine entsprechende Vorplanung vor und hatte auch ein Modell mit mehreren Möglichkeiten dabei. "Wir wollen an der Stelle ein Gebäude entwickeln, um den Ort zu verschönern und mit Leben zu erfüllen", nannte er als Ziele. Die Pläne sehen ein mehrstöckiges Gebäude an der Straße mit drei Giebeln vorn, im südlichen Teil wäre noch ein kleines Häuschen für zwei Familien möglich, allerdings abhängig von der weiteren Planung für die erforderliche Anzahl der Stellplätze.

Gedacht ist an Wohnungen für Senioren und Familien, ganz oder teilweise im Rahmen des sozialen Wohnungsbaues und mit öffentlicher Förderung, damit Bedürftige es sich leisten können, wie es ein Gemeinderat ausdrückte. Bürgermeister Frederic Ruth war sehr von der Entwurfsplanung mit der dreigiebeligen Aufteilung des Baukörpers angetan und froh, dass das Projekt jetzt greifbar wird. "Wir wollen kostengünstiges Wohnen schaffen", führte er aus. Im nächsten Amtsblatt der Gemeinde soll die jetzige Vorplanung mit Bild veröffentlicht werden. Viele Fragen sind aber noch offen, und auch in der Diskussion wurde deutlich, dass noch Beratungsbedarf besteht.

Für welchen Personenkreis sollen die Wohnungen geplant werden, soll im Erdgeschoss auch Gewerbe (Läden oder Büros) möglich sein, wird das Gebäude von der Straße etwas zurückgesetzt, wie steht es mit den Stellplätzen? Deren Anzahl ist wieder abhängig von der Wohnungszahl und deren Größe, oder soll sogar eine Tiefgarage mit geplant werden? Eine Entlastung brächte hier Carsharing – war ein Vorschlag. Können die vorhandenen Parkplätze auf der anderen Seite der Erlanger Straße mit einbezogen werden? Wie steht es mit der Energie-Versorgung vielleicht sogar mit einer Photovoltaik-Anlage? Das waren alles offene Punkte. Konkrete Antworten sollen nun mit dem Planer, der Verwaltung und den Fraktionsvorsitzenden erarbeitet werden.

Der Gemeinderat billigte schließlich grundsätzlich die Planung eines dreigiebeligen Gebäudes auf der Basis des vorgestellten Entwurfes. Sobald die Art des Wohnungs-Mix und die Frage der Stellplätze entschieden sind, soll die weitere Planung mit der GewobauLand erfolgen. 

ERNST BAYERLEIN

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