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Schreiner passten sie dann exakt an. In der kommenden Woche werden das vorstehende Dach und die Fenster montiert, informierte Sebastian Thiemann, Architekt beim zuständigen Büro in Hersbruck. Damit Regenwasser abfließt, wird eine Gefälledämmung aus Schaumglasplatten eingebaut.
Die Wärmedämmung und die Holzschindeln auf der Außenfassade werden angebracht. Während des Winters läuft der Innenausbau unter anderem mit den Arbeiten für Lüftung, Elektroninstallationen und Heizung. Der Zeitplan für die Krippe habe sich etwas nach hinten verschoben, erklärt Thiemann, der Eröffnung im Frühjahr stehe aber nichts entgegen. 24 Krippenplätze wird man dann zur Verfügung haben.
Exakt im Zeitplan liegt man bei der parallel laufenden energetischen Sanierung der Kindertagesstätte. Der Innenausbau ist in vollem Gang – unter anderem werden neue Sanitäranlagen eingebaut –, das Dach ist schon fertig. Jetzt wird an den Außenwänden ein Wärmeverbundsystem aufgetragen. Die Gemeinde Leinburg bekommt für den Neubau der Krippe aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ 523.000 Euro, die restlichen 56.300 Euro trägt sie selbst. Dieses Programm enthält Bundesmittel, die dem Bayerischen Familienministerium zur Verfügung gestellt werden. Der Fördersatz für die Baukosten richtet sich nach der Finanzkraft der Gemeinde im vergangenen Jahr und beträgt stolze 76,6 Prozent. Die Generalsanierung der Kindertagesstätte kostet rund 450.000 Euro. Je 125.000 Euro tragen die Kirchengemeinde und der Freistaat Bayern, den übrigen Part die Kommune. Foto: Rüsing

