Mittwoch, 14.11.2018

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Online-Betrug: Verdächtiger bestellte Waren für 90.000 Euro

Cybercrime-Ermittler aus Schwabach legen Mann über 200 Fälle zur Last - 16.07.2018 15:41 Uhr

Ausgangpunkt für die Ermittlungen der Kriminalpolizei Schwabach war eine Wohnungsdurchsuchung der Polizeiinspektion Altdorf im März 2017. Die Polizisten hatten gegen den ehemaligen Angestellten eines Paketzentrums wegen des Verdachts auf Diebstahl ermittelt. Bei der Durchsuchung stießen die Beamten jedoch auch auf Belege für Onlinebestellungen, die mit fremden Namen und Personalien abgeschlossen worden waren.

Lieferung an Briefkästen leerstehender Häuser

Nachdem die Ermittler Notizen, Sendungsnachweise und das Mobiltelefon des 29-Jährigen ausgewertet hatten, war klar: Der mutmaßliche Betrüger hatte mit anonymen E-Mail-Adressen, fremden Personalien und Daten aus gehackten Kunden-Accounts in hunderten Fällen Waren bestellt, die er anschließend an eine Packstation oder an Briefkästen leerstehender Gebäude liefern ließ. Insgesamt handelt es sich um mindestens 220 Fälle, unter anderem aus dem Raum Altdorf. Der Gesamtwert der bestellten Waren beträgt etwa 90.000 Euro. Die Ermittlungen führte das Fachkommissariat für Cybercrime der Kriminalpolizei Schwabach.


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