Montag, 24.09.2018

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Sozialpädagogik: Ausgezeichneter Jahrgang der Akademie

Dem offiziellen Teil schloss sich eine ausgelassene Feier an - 07.08.2018 10:25 Uhr

Bereichert wurde die PFH-Abschlussfeier auch von einem Chor von Studierenden, der die Absolventen musikalisch hochleben ließ. © privat


Lebendiges Treiben ist in der Hermann-Oberth-Straße 6-8 in Feucht, wo die PFH mit der Fachakademie für Heilpädagogik und Sozialpädagogik untergebracht ist, nicht ungewöhnlich. Dass aber freudig und eifrig bunte Dekorationen angebracht und Buffetstationen errichtet werden, sowie vor dem Gebäude ein kleiner Biergarten aufgebaut wird, ist allerdings nicht alltäglich. Dafür gibt es einen guten Grund: "Erstmals in der Geschichte der Menschheit", wie der PFH-Schulleiter Hans-Peter Eurich augenzwinkernd in seiner Begrüßungsrede erwähnt, "erhalten Absolventen in drei verschiedenen Berufen ihre Abschlusszeugnisse und Urkunden an der PFH in Feucht".

Hervorragende Qualifikation

Bereits seit 2007 kommen Studierende berufsbegleitend an die staatlich anerkannte Fachakademie für Heilpädagogik, an der die Feier zum Ende des Studienjahres fest etabliert ist.

Aus diesem Kreis besonders zu erwähnen ist Lisa Brunner, B.A., die mit einem Gesamtprüfungsergebnis von beeindruckenden 1,10 staatlich anerkannte Heilpädagogin wurde. Bernhard Meister, nun auch Heilpädagoge, blickte in seiner humorvollen Rede als Vertreter der Studierenden auf die vierjährige, berufsbegleitende Zeit an der PFH zurück. Darin wurde deutlich, dass nicht nur Spitzennoten eine besondere Leistung sind, sondern alle Absolventen eine hervorragende Qualifikation erworben haben.

Seit zwei Jahren bietet die PFH mit dem Sozialpädagogischen Seminar und der Fachakademie für Sozialpädagogik die Möglichkeit, staatlich geprüfte Kinderpflegerin und staatlich anerkannte Erzieherin zu werden. Jetzt konnten erstmals diese Abschlüsse gefeiert werden.

Medienpädagogische Kompetenz

Zur Überreichung der Urkunden über den Berufsabschluss zur Kinderpflegerin und des Abschlusszeugnisses der angehenden Erzieherinnen, die nun als Berufspraktikantinnen die ersten Schritte im Berufsleben gehen, hatte sich extra ein Chor von Studierenden formiert, der die Feierlichkeit musikalisch umrahmte.

Aus der Übung Darstellendes Spiel wurde ein Theaterstück eingebracht. Eine weitere Gruppe von Absolventen zeigte im selbst geschriebenen und gedrehten Film "Die schwarze Wolke und die Suche nach dem Erzieher" beeindruckend, welche medienpädagogischen Kompetenzen sie erworben haben.

In der Rede von Daniel Weiß, dem Vertreter der Studierenden, wurde deutlich, dass herzliches Miteinander an der PFH großgeschrieben wird und wie sehr am Tag der Abschlussfeiern die Absolventen wertgeschätzt wurden.

Dem offiziellen Teil schloss sich eine ausgelassene Feier an, bei der man das Buffet im Foyer, sowie die Nachspeisentische in einigen Seminarräumen genoss.  

db

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