14°

Samstag, 21.10. - 21:44 Uhr

|

150 Sekunden für Salto, Sprung und Handstand

Wichtige Bestandteile der Sportakrobatik erklärt - 01.03.2017 10:00 Uhr

Silke Michalk © privat


"Nehmen wir als Beispiel die Schüler-Leistungsklasse (bis 14 Jahre) bei einer Bayerischen Meisterschaft. Für die besteht das Turnier aus zwei Übungen über zwei Minuten. Sie werden zeitlich getrennt voneinander vorgetragen und auch für eine separate Gesamtwertung gewertet. Bei der Übung "Balance" müssen im Wechsel Figuren und Turnelemente wie Handstände über jeweils drei Sekunden gehalten werden. Bei der "Dynamic" kommt es auf Würfe, Sprünge oder Saltos an. Die Teammitglieder müssen dazu individuelle Aktionen absolvieren.

Als dritte Wertungs-Übung gibt es ab der Jugendklasse (bis 16 Jahre) bis zur Meisterklasse der Aktiven, die nur selten noch im Alter zwischen 25 und 30 Jahren im Leistungssport dabei sind, eine Mehrkampf-Kombination. Drei Ergebnisse aus Balance, Dynamic und Kombination gehen in die Gesamtwertung ein. Kombination und Balance dauern in der Meisterklasse zweieinhalb Minuten.

Über den Sieg entscheidet eine Punktzahl, die sich aus Summe der A-Note für die Technik (maximal 20 Zähler), B-Note für die Artistik (10) und einem Schwierigkeits-Koeffizienten zusammensetzt. Beim Nachwuchs und den Aktiven variiert der Faktor zwischen 0,5 und 1,0. Auf Weltniveau erreichen die Formationen auch 2,0 oder 3,0 und somit über 30 Gesamtpunkte.

Als Kategorien gibt es Paare. Ab der Schülerklasse wird zwischen Mixed, Herren und Damen getrennt. Mannschaften bestehen bei den Mädchen und Frauen aus einem Trio, bei den Jungs und Herren aus jeweils vier Sportlern. In der bayerischen Spitze treten in den verschiedenen Kategorien manchmal drei, manchmal über zehn Formationen an." 

gu

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Name:

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Kersbach