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Braucht Forchheim eine große Stadthalle?

Heiße Debatte im Stadtrat - Kolpinghaus soll großen Saal bekommen - 26.02.2015 14:00 Uhr

Der große Saal des Kolpinghauses. Die Frage ist: Welche Saalgröße braucht das Gebäude nach dem Umbau? © Giulia Iannicelli


In der jüngsten Stadtratssitzung ging es um die Ausschreibung für den Ideenwettbewerb. Architekten sollen sich dabei Gedanken machen, wie das Kolpinghaus zum neuen Kulturstandort Forchheims umgebaut werden kann. Knackpunkt der scharfen Debatte war die Frage, ob in das Gebäude auch ein Saal für 800 Besucher integriert werden soll. Unter anderem CSU und SPD sprachen sich eindeutig dafür aus. Sie wollen das Kolpinghaus in eine neue Stadthalle umwandeln.

Freie Wähler (FW), die Forchheimer Grüne Liste (FGL) und die FDP dagegen halten dieses Idee für überdimensioniert.  Der Bedarf sei bereits durch die Hallen in Ebermannstadt, Eggolsheim und Heroldsbach gedeckt (Sebastian Platzek, FDP). Verlierer einer solchen Lösung wären die Kulturschaffenden in Forchheim, die ein kleinräumiges Kulturzentrum mit mehreren Proberäumen bräuchten (Manfred Hümmer, FW).

Gegen die Stimmen der FGL, FDP und FW wurde in die Ausschreibung des Ideenwettbewerbs nun die Formulierung gesetzt, dass ein Saal mit "bis zu 800 Personen" eingeplant werden soll. Der Vorschlag "bis zu" stammt von den Jungen Bürgern (Ulrich Schürr). Offen blieb die Frage der Freien Wähler, wann und wie die Forchheimer Kulturschaffenden, etwa das Junge Theater Forchheim, der Musikverein Buckenhofen und Megafon wieder in die Debatte eingebunden werden sollen. Im Vorfeld hatte die Verwaltung mehrmals mit den Kulturakteuren über deren Bedürfnisse gesprochen. 

Beke Maisch

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