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Die Brücke in der Klosterstraße soll den künftigen Anwohnern am Paradeplatz als Weg zu ihren Stellplätzen, zehn sind es insgesamt, dienen, hieß es im Bauausschuss des Stadtrats. Dort wurde über das Bauwerk, das der Investor Allobjekt beantragt hat, beraten.
Eine Aluminium-Brücke aus Fertigbauteilen für zirka 60000 Euro will das Unternehmen über die Wiesent legen. Nötig ist das „Stegala“, wie es Oberbürgermeister Franz Stumpf nannte, weil die Durchfahrt vom Landratsamt aus passé ist. Landkreis und Allobjekt seien sich nicht einig geworden, erklärte Bauamtsleiter Gerhard Zedler. Der Spalt zwischen den Gebäuden bleibt, man kann aber nur als Fußgänger ganz durchlaufen.
Anders als Zedler erwartet hatte, hat sich das Wasserwirtschaftsamt gegen den Brückenbau ausgesprochen. Die Brücke greife in den Naturraum ein, es gebe zu wenig Abstand zwischen Parkplätzen und Ufer und insgesamt bereits zu viele Brückenbauwerke im Stadtbereich, heißt es in der Begründung.
„Ich kann die Argumente nicht verstehen“, erklärte Oberbürgermeister Franz Stumpf. Es handle sich doch nur um ein „Stegala“, die Ufer seien sowieso schon betoniert. Die Unterhaltspflicht liege beim Eigentümer.
Weil sich CSU-Stadtrat Thomas Werner dieses „Stegala“ aus der Beschreibung nicht so recht vorstellen konnte und damit wohl auch nicht allein war, soll der Hersteller nun Bilder liefern.
Die Zeit brennt dem Investor unter den Nägeln, weswegen die Entscheidung zwar vertagt, aber nur um wenige Tage bis zur Stadtratssitzung am Donnerstag verschoben wurde.
Nicht weiter verschoben werden die Bauarbeiten am Paradeplatz. Nächste Woche soll es los gehen, der Platz für die Fundamente ist schon gegraben. Die Unterlagen für Bauabschnitt zwei sind vor wenigen Tagen bei der Verwaltung angekommen, wie Zedler freudig verkündete. Für Anfang September ist der offizielle Spatenstich geplant.

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