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„Es scheint so langsam zu unserem Markenzeichen zu werden, die knappen Spiele zu vergeigen“, sagt Abteilungsleiter und DJK-Center Alexander Roppelt. Nach dem erfolgreichen Jahresauftakt gegen Litzendorf gab die Truppe von Coach Manuel Aas kurz vor Schluss eine Führung gegen die DJK Schweinfurt noch aus der Hand, brach vor Wochenfrist nach drei ausgeglichenen Vierteln gegen den Tabellenführer TTL Bamberg II ein und sah auch am Samstagabend gegen Neustadt lange wie der mögliche Sieger aus, ehe die Gäste die Partie drehen konnten.
Mit einem Punkt Vorsprung (20:19) ging Eggolsheim zunächst in die erste Viertelpause. Die Oberpfälzer waren gegen den Regionalliga-Absteiger und Tabellensiebten nicht richtig auf der Höhe und hätten sich auch über einen deutlicheren Rückstand nicht beschweren dürfen. Zur Halbzeit eines flotten Spiels lagen die Hausherren weiter mit 43:41 vorn. „Dabei haben wir die Neustädter durch lauter unnötige Ballverluste noch eingeladen, mit einfachen Punkten an uns dran zu bleiben“, erklärt Roppelt.
So langsam erwachte der Tabellenvierte im dritten Viertel und führte nach 45 Minuten mit 64:60. Trotzdem war immer noch alles offen für die DJK Eggolsheim. Bis zur 53. Minute. Innerhalb kürzester Zeit gingen vier Versuche daneben, vier Mal konterte Neustadt und war plötzlich mit zehn Zählern in Front. „Ab diesem Zeitpunkt liefen wir der Musik hinterher und bekamen unsere Nerven beim Zielen nicht mehr in den Griff“, so Roppelt. Endstand 81:90.
Die zehnte Saisonniederlage im 15. Spiel ist einfach erklärt, aber wie wird nun an den Problemen im Training gearbeitet? „Die Dinger reinzumachen unter Wettbewerbsbedingungen, das kannst du nicht üben“, meint Alexander Roppelt, „die richtigen Entscheidungen zu treffen ist Kopfsache.“ In der einwöchigen Spielpause will die DJK die mentale Verkrampfung wieder loswerden und dann gelöst in den Saisonendspurt gehen.
Der erneute Abstieg sei — bei vier beziehungsweise fünf Punkten Abstand zu den Kellerkindern — überhaupt kein Thema, so Alexander Roppelt: „Wir haben fast schon gegen alle Topteams zweimal gespielt und verloren. Jetzt kommen wieder einfachere Aufgaben auf uns zu und vor allem mehr Heimspiele.“ Seine Zielsetzung: Vier Siege aus den letzten fünf Partien und Platz 6 am Saisonende.
DJK: Bräuer (9), Hümmer (4), Klotzek (2), Pätzold (23/7), Rahm (17), Alexander Roppelt (5/3), Julian Roppelt, Rothe, Staupendahl (14/2), Wehner (7/1).

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