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Dormitz: Neubau der Brücke wird sich hinziehen

Maßnahme wurde wegen fehlender Haushaltsmittel im Jahr 2018 zurückgestellt - 20.12.2017 05:23 Uhr

Die Nepomuk-Brücke in Dormitz: Die Pläne für die Sanierung liegen derzeit noch bei der Regierung Oberfranken, die die Dokumente noch prüft. © Foto: Ernst Bayerlein


Der Neubau der Brücke ist notwendig, weil die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Brücke abläuft und mit der Zeit ein Tragfähigkeitsverlust einsetzt. Bei einer turnusgemäßen Überprüfung wurde eine stetige Verschlechterung des Bauwerkes festgestellt.

Nach den vorliegenden Planunterlagen soll die alte Brücke abgebaut und eine neue Brücke etwa zehn Meter nördlich errichtet werden. Während der Bauzeit wird es dann eine Vollsperrung der Straße und entsprechende Umleitungen für den Verkehr geben.

Wie mit dem Staatlichen Bauamt Bamberg im März 2016 vereinbart wurde, soll vor dem Baubeginn eine Vereinbarung über den Ausbau des Geh- und Radweges bis zur Querungshilfe ohne Kostenbeteiligung der Gemeinde erfolgen. Diese hat dann nur die Unterhaltskosten, dazu zählen insbesondere der Räum- und Streudienst, zu übernehmen.

Der Gemeinderat nahm die Ausführungen zur Kenntnis und beschloss einstimmig, dass sicherzustellen ist, dass sich die bereits beschlossene Sanierung der Nepomukbrücke in Dormitz zeitlich nicht mit dem Ersatzneubau der Brücke Staatsstraße überschneiden darf.

Ausdrückliche Bestätigung

Weiter wurde beschlossen dass der Wasser-Durchlass der neuen Brücke wegen der Hochwassergefahr in Dormitz nicht größer werden darf als bei der Nepomukbrücke. Die Verwaltung soll sich dies ausdrücklich bestätigen lassen.

Die Pläne für die vom Gemeinderat bereits beschlossene Sanierung der Nepomukbrücke liegen zur Vorprüfung bei der Regierung von Oberfranken. Da jedoch zahlreiche Ämter, vom Denkmalschutz bis zu den Zuschüssen, daran beteiligt sind, verzögert sich der Sanierungsbeginn, der für 2018 aber vorgesehen ist. 

ERNST BAYERLEIN

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