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Vorsitzender Franz Pommer erklärte in der Hauptversammlung, dass die Neuaufstellung des Ehrenmals im neuen Friedhof nicht die ungeteilte Zustimmung der Mitglieder hat. Viele hätten sich eine bessere Wahrnehmbarkeit des Ehrenmals gewünscht, wie sie vor der Umgestaltung des Schulumfeldes einmal vorhanden war.
Auch das Fehlen einer Inschrift am neu angebrachten Kreuz bemängelten die Veteranen. Deshalb soll nun ein Antrag an den Gemeinderat gestellt werden.
Pommer verteidigte auch die Stornierung der Teilnahme an der Fahrt zur Einweihung des neuen Soldatenfriedhofes in Eger. Diese soll nun im März oder April nachgeholt werden.
Auch im bevorstehenden Jahr, so der Vorsitzende, will die Kameradschaft an den örtlichen Veranstaltungen wie Kirchweih, Fronleichnam, Volkstrauertag und Weihnachtsmarkt wieder Präsenz zeigen. Besonders die offizielle Einweihung des neu errichteten Kriegerdenkmals möchte die Soldatenkameradschaft aktiv mitgestalten.
Bürgermeister Rudolf Braun bat in seinem Grußwort ausdrücklich um Verständnis für die Verlagerung des Denkmals auf den Friedhof. Das sei der mehrheitliche Wunsch der Bevölkerung gewesen, den man in einer Demokratie zu achten habe.
Auch haben sich die Kosten inzwischen stark erhöht. Ursprünglich waren 5000 Euro im Haushalt für die Versetzung eingestellt worden. Bis jetzt seien jedoch schon 12000 Euro angefallen.
Für die notwendige Gestaltung des Umfeldes sind noch einmal wenigstens 3000 Euro notwendig. Trotzdem versprach er, die Wünsche und Anregungen aus dem Kreis der Veteranen ernst zu nehmen und nach Möglichkeit zu berücksichtigen.
Auch Ehrungen gab es. Michael Schuhmann gehört dem Verein seit zehn Jahren an, 25 Jahre sind es bei Franz-Josef Zöllner und Rudolf Prechtl. Georg Schmidbauer erhielt das Ehrenkreuz in Gold für 50-jährige Zugehörigkeit und Hans Müller, der aus gesundheitlichen Gründen verhindert war, wird demnächst vom Vorstand ein Ehrenzeichen und die dazu gehörige Urkunde für die 70 Jahre währende Treue bekommen.
