Donnerstag, 15.11.2018

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Eröffnung des 42. Ebermannstädter Altstadtfestes

Einzug ohne Blech und Trommel, dafür Frankenlied auf den Lippen - 12.08.2018 18:23 Uhr

Die "Leutenbacher Musikanten" unter Dirigent Markus Geck sorgten für einen angemessenen musikalischen Rahmen. © Marquard Och


Die "Leutenbacher Musikanten" hatten dazu keinen Auftrag, "die nötige große Trommel haben wir nicht dabei",erklärte Dirigent Markus Geck der Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) am Startpunkt Kirchenplatz. "Ohne Tritt Marsch!" stimmte so der Heiligenstädter Bürgermeister Helmut Krämer (CSU/Einigkeit) die Beteiligten am Kirchenplatz auf einen Zug ohne Musik ein. Auf der halben Höhe der Hauptstraße dann doch der Aufruf der Stadtchefin zum "geordneten Einzug". Der Ruf von Erwin Horn, "wir singen das Frankenlied", traf auf Zustimmung aus voller Brust.

Am Marktplatz empfingen die Leutenbacher die doch recht ansehliche Fußtruppe mit einem Marsch. Diesmal musste Christiane Meyer nicht wie der Vorvorgänger Karl Theiler nicht "um a schöns Weeda" beten – unter dem blauen Himmel war die "gute Stube" bald voll. Unter den geladenen Ehrengäste galten der CSU-Bundestagsabgeordneten Silke Launert, FW-Abgeordneten Thorsten Glauber, der Landratsstellvertreterin Rosi Kraus, den Kreistagsvertretern Jürgen Schürr (CSU) und Rainer Büttner, Wahlkandidat Atilla Karabag (SPD), Nachbarbürgermeistern, denStellvertretern Sebastian Götz (WGM), Rainer Schmeußer (CSU) die ersten Willkommensgrüße.

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Frankenlied auf den Lippen: Eröffnung des Ebermannstädter Altstadtfestes

Einen Festzug zur Eröffnung des Ebermannstädter Altstadtfestes ohne Blechbläser und Trommel gab es in 41 Jahren nicht. Beim 42. Mal versagte ein Rädchen im Getriebe. "Ohne Tritt Marsch" stimmte so der Heiligenstädter Bürgermeister Helmut Krämer (CSU/Einigkeit) die Beteiligten am Kirchenplatz auf einen Zug ohne Musik ein.


Zum Geburtstagsglückwunsch bat die Bürgermeisterin Stadtpfarrer Zlatko Kidjemet auf die Bühne - in der Tüte war für den Geistlichen ein "Himbeergeist". Weitere Grüße richtete Meyer an Michael Richter vom Wasserwirtschaftsamt Kronach, Kreisheimatpfleger Georg Brütting, Polizeichef Manfred Hänchen sowie die Ehrenringträger Manfred Franze und Simon Weidinger. "Gute Beziehungen, gute Nachbarschaft machen uns glücklich, diesen großen Vorteil haben wir in unserem Heimatstädtchen, das Feiern des Altstadtfestes stärkt die Gemeinschaft" stellte die Stadtobere fest, bevor sie den Schlegel von Festwirt Wilhelm Dotterweich in die Hand nahm. Wieder nur drei Hiebe genügten Christiane Meyer zum Bieranstich; "Oagschdochn is" hieß die frohe Botschaft für Bürger, Gäste und Urlauber. Kreenfleisch kredenzte Schwanenwirtin Helga Dotterweich der Prominenz.

Für den Spielplatz "Diesbrunnen" ging es "Super los"

Am Sonntagmittag lief der Markt auf der Hauptstraße bei Hochtemperatur recht zäh an. "Super los" ging es dagegen für den Kindermalwettbewerb der Elterninitiative zu Gunsten der Wiederbelebung des Spielplatzes "Diesbrunnen". Sprecherin Michaela Klein – die erst vor einem Jahr aus München zugezogene Grundschullehrerin – hatte auf der Spendenliste gleich 100 Euro von der Werbegemeinschaft und 50 Euro von der Neuen Liste. Für die Papierbahnen war Günter Rolf auch nach seinen 40 Losbuden-Jahren gerne ansprechbar. Dazu engagierte sich die Jugendpflegerin Katharina Lipfert. Die Spendenlisten werden auch nach dem Altstadtfest in den Geschäften ausliegen, damit auf dem Gelände mit neuen Spielgeräten wieder Kindervergnügen stattfinden könne, sagte die Initiatorin Michaela Klein im Namen ihrer Mitstreiterinnen. 

om

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