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FC Germania misst sich mit Engländern

Forchheimer B-Klassist will wieder sportliche Schlagzeilen schreiben — Testspiel am Samstag - 18.07.2013 10:00 Uhr

2008: Antenne Bayern sponsort „die schlechtesten Fußballer Deutschlands“ (blaue Trikots) und lockt zum Spiel gegen den FC Burk II (rot) 700 Zuschauer auf den Germania-Sportplatz. Die Hausherren bekamen die nächste Packung. © Draminski


Als beim Ex-Kreisligisten plötzlich kein Geld mehr da war und die Lichter ausgingen, half Andreas Tschorn, die Scherben bei der Germania aufzukehren. Der 33-Jährige, beim 1. FC Nürnberg Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der Frauen- und Mädchenfußballabteilung sowie Teammanager der drei Damenteams, ist seit 2010 mittlerweile zum vierten Mal Interimstrainer in Forchheim.

Trainer gesucht

Nach dem Abstieg aus der A-Klasse in der ersten Saison (9 Punkte) schloss das Team zweimal in Folge im Mittelfeld (15 Punkte, 20) ab. Tschorn, der sein Amt gerne an einen Nachfolger weitergeben würde, sieht darin einen Aufwärtstrend. In der neuen B-Klassen-Spielzeit soll die personell nahezu unveränderte Truppe um Kapitän Daniel Weyhknecht — Andreas Reck wechselt zurück zum ATSV Forchheim — trotz großer Probleme mit der Trainingsbeteiligung den nächsten Schritt auf der langen Sprossenleiter der sportlichen Konsolidierung tun.

Als Einstimmung auf die Saison 2013/2014 hat die Germania am Samstag (12 Uhr) einen internationalen Gegner eingeladen: den St. Lawrence FC. Die 17 jungen Engländer, die zugleich einen Junggesellenabschied feiern, kommen am Freitagabend in München an und sind in Bamberg untergebracht. Bis Dienstag bleibt das Team um Organisator Jason Watts, der schon einige Male in Deutschland zu Besuch war.

Nach dem Schlagabtausch, der unabhängig vom Spielergebnis mit einem Elfmeterschießen enden wird, ist freilich ein gemeinsamer Besuch auf dem Annafest geplant. Die Gäste von der Kanalinsel Jersey spielten in der vergangenen Saison in der Jersey Premier League, das ist in England die 13. Liga. Darunter gibt es auf Level 14 bis 16 noch die Jersey Division One, Two und Three. „Es hat also nichts zu sagen, dass die Germania in der 11. Liga spielt, da sich die Ligensysteme beider Länder unterscheiden“, erklärt Andreas Tschorn.

Der 1919 gegründete St. Lawrence FC dürfte Favorit sein. Auch wenn der Klub in seiner nur aus neun Teams bestehenden Liga Letzter wurde, ist man der Germania dort einen Schritt voraus. Neben der 1. spielt auch eine 2. Mannschaft und seit 2011 gibt es Zuwachs durch einen Jugendbereich. 

nn

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