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"Ein Arbeiter kam zu mir gelaufen und rief nur ,Die Gasflasche brennt‘“, sagte ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei. In der Flasche befand sich Acetylen, ein Gas, das für Schweißerarbeiten eingesetzt wird. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Der Mitarbeiter verständigte Polizei und Feuerwehr, die Einsatzkräfte sperrten erst Frankenschnellweg in beide Richtungen, dann die Staatsstraße zwischen Forchheim und Neuses, anschließend wurde auch der Zugverkehr gestoppt.
Der Grund: akute Explosionsgefahr. "Die Flasche liegt nur 20 Meter von der Autobahn entfernt in einer Baugrube, 100 Meter von der Bahnlinie. Deshalb haben wir uns entschlossen, aus Sicherheitsgründen beides zu schließen", erklärte Rainer Schmeußer, Einsatzleiter der Polizei Forchheim. Wie genau die Flasche in Brand geraten konnte, ist noch unklar. Der Feuerwehr gelang es am späten Nachmittag, sie herunterzukühlen und so die Gefahr zu bannen.
Leidtragende des Großeinsatzes waren nicht nur Hunderte Pendler, sondern auch die Bundesliga-Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth, die just über die A 73 auf dem Weg zum Testspiel nach Oberkotzau war. Dort verzögerte sich der Anpfiff.
Mittlerweile sind Autobahn, Bahnstrecke und Staatsstraße jedoch wieder geöffnet. Durch den abendlichen Berufsverkehr waren die Strecken allerdings stark überlastet, es kam zu längeren Staus und Verzögerungen.

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