Dienstag, 11.12.2018

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Forchheim: Info-Pilz in der Hauptstraße kommt weg

Die Technik kommt als Unterflurlösung unter die Erde - 07.12.2018 11:00 Uhr

Das Stahlmonster kommt weg: Der Info-Pilz wird abgebaut, die darin verborgenen Leitungen kommen unter die Erde. Das Ganze kostet rund 90 000 Euro. © Foto: Harald Sippel


Schön war es ja nie, das Gerippe, das wie ein Monster seine Edelstahl-Arme in die Hauptstraße reckte und an dessen Enden einst pinkfarbene Telefonhörer nicht wirklich zu Ferngesprächen einluden.

Jetzt einigten sich die Stadträte des Planungs- und Umweltausschusses darauf, den Pilz, beziehungsweise die gesamte Technik, ins Erdreich zu verlegen und eine sogenannte Unterflurlösung zu befürworten. Denn im Inneren des Stahl-Pfiffers laufen zahlreiche Leitungen, die zum Beispiel die Fieranten während des Marktes benötigen.

Zwei Alternativ-Lösungen wie die Versetzung der Elektroverteilung für rund 105 000 Euro in die Schlossergasse oder aber das Ersetzen des Pilzes durch einen knapp zwei Meter hohen Elektroverteilerschrank (40 000 Euro) wurde von vorneherein verworfen.

Auch Alexander Dworschak, als Geschäftsführer der GWS beauftragt, die bauliche Umsetzung durchzuführen, plädierte für die Unterflurlösung: "Dann verschwindet das Ding unter der Erde." Am Pilz-Standort soll künftig die neue Info-Stele der Tourist-Information stehen, "die eine angenehme Umgebung verdient", so Dworschak. Die Kosten für die Unterflurlösung belaufen sich auf 90 000 Euro, "bis zu 60 Prozent davon", so Dworschak, können durch den Einsatz der Städtebauförderung mitfinanziert werden. Sobald der Bewilligungsbescheid dafür vorliegt, soll mit den Umbaumaßnahmen begonnen werden. 

Birgit Herrnleben Nordbayerische Nachrichten Forchheim E-Mail

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