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Fotos erhalten mit dem Pinsel ein zweites Leben

Klinik Fränkische Schweiz zeigt Werke von Rosemary Keßler und Alexandra Woite - 04.02.2013 18:26 Uhr

Ebermannstadt  - „Fantastic, so many people“, freute sich bei der Ausstellung die zusammen mit der Fotografin Alexandra Woite beteiligte Malerin Rosemary Keßler. Eröffnet wurde die Ebermannstädter Schau durch den neuen Geschäftsführer der Klinik Fränkische Schweiz, Uwe Möller-Ühlken.

Der Pianist Ralf Heilmann (vorne) bei der Ausstellungseröffnung in der Klinik. Hinten (v.li.) Geschäftsführer Uwe Möller-Ühlken, Rosemary Keßler und Alexandra Woite.
Der Pianist Ralf Heilmann (vorne) bei der Ausstellungseröffnung in der Klinik. Hinten (v.li.) Geschäftsführer Uwe Möller-Ühlken, Rosemary Keßler und Alexandra Woite.
Foto: M. Och
Der Pianist Ralf Heilmann (vorne) bei der Ausstellungseröffnung in der Klinik. Hinten (v.li.) Geschäftsführer Uwe Möller-Ühlken, Rosemary Keßler und Alexandra Woite.
Der Pianist Ralf Heilmann (vorne) bei der Ausstellungseröffnung in der Klinik. Hinten (v.li.) Geschäftsführer Uwe Möller-Ühlken, Rosemary Keßler und Alexandra Woite.
Foto: M. Och

Tatsächlich waren es außergewöhnlich „viele Leute“, die nach Jazz, Blues und Pop des „Keller-Montain“-Pianisten Ralf Heilmann mit der seit 32 Jahren in Forchheim verheirateten Engländerin Keßler und Alexandra Woite über die Flure des „Haus Walberla“ und „Haus Feuerstein“ gingen.

„Hand und Herz“

So konnten sie mehr über die Zusammenführung malerischer und fotografischer Kunst erfahren, die hier unter dem Titel „Mit Hand und Herz“ bis zum 28. April täglich zu besichtigen und natürlich auch zu erwerben ist.

Zu Gemeinschaftsprojekten zusammengefunden haben die Forchheimer Künstlerinnen durch ein auf Leinwand gedrucktes und dann teilweise übermaltes Fotoporträt der Keßler-Tochter Marlene. „Für mich war es sehr spannend zu sehen, dass ich dem Foto mit dem Pinsel ein zweites Leben geben konnte“, betonte die der Kunst französischer Impressionisten nacheifernde Autodidaktin, deren ausschließliches Interesse am Kunstunterricht der in Leicester besuchten Schule schon damals bei den Eltern große Besorgnis auslöste. Aber erst mit 35 erfüllte sich für die Mutter der Traum vom Dasein für die Kunst.


Mit Kursen an Volkshochschule und Kunstakademie entwickelte Rosemary Keßler den eigenen — von der „Harmonie der Farben“ — geprägten Stil, der bei Ausstellungen bald auf breites Interesse stieß. Im „Haus Feuerstein“ ist eine Serie ihrer Schnappschüsse aus Italien zu sehen, die mit Aquarell- oder Acrylfarben übermalt, eine warme Atmosphäre ausstrahlen.

Bewegende Narben

Auf der Galerie des „Haus Feuerstein“ zeigt die ausgebildete Mediengestalterin Alexandra Woite ihre Leidenschaft für die Fotografie. Ein Bild ist ihrer Meinung nach gelungen, wenn es ein Gefühl vermittelt. Ein beredtes Beispiel dafür ist das Porträt einer jungen Schönheit; bewusst lenkt Alexandra Woite hier den Blick auf die Narben, die aus einer misslichen Lebensphase verblieben sind.

„Kühle“ Studiobilder

„Zu kühl“ ist der 22-jährigen, ehemaligen Ebser Realschülerin die Studiofotografie. Und so findet auch ihr beruflicher Schwerpunkt — die „Hochzeitsfotografie“ — entweder unter freiem Himmel oder zu Hause bei der Kundschaft statt.

Im Atrium des „Hauses Walberla“ wird dann die künstlerische Verschmelzung der „Frau Herz“, Alexandra Woite und Rosemary Keßler richtig deutlich. 

MARQUARD OCH


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