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Kurz nach 13 Uhr war der Eigentümer zu dem Anwesen zurückgekommen, da quollen schon dicke Rauchwolken aus der alten Scheune heraus. Das Dachgeschoss ist zum Wohnraum ausgebaut, doch zu dieser Zeit war niemand im Gebäude. Der Mann alarmierte sofort die Feuerwehr und zahlreiche Rettungskräfte aus der Umgebung waren schnell zur Stelle.
Sie begannen mit den Löscharbeiten im Scheunenviertel im nördlichen Bereich der Stadt. Nachdem das Fachwerkgebäude, das dicht neben dem Wohnhaus steht, stark verraucht und zudem durch die Brandentwicklung zunehmend einsturzgefährdet war, gestalteten sich die Löscharbeiten sehr schwierig. Sie dauerten bis weit in den Abend hinein an. Die Brandwache in der Nacht übernahm dann die Feuerwehr Walkersbrunn.
Die Rettungskräfte konnten aufgrund der starken Rauchentwicklung zum Teil nur mit Atemschutzgeräten arbeiten. Außerdem herrschte Explosionsgefahr, da sich zwei Gasflaschen im Gebäude befanden. Feuerwehrkräfte konnten dann aber die beiden explosiven roten Flasche bergen, ohne das jemand zu schaden kam.
Wie das Polizeipräsidiums Oberfranken mitteilte, hielt sich seit dem frühen Morgen kein Mensch im Haus oder in der Werkstatt im Erdgeschoss auf. Die Brandfahnder der Kripo Bamberg übernahmen die Ermittlungen. Die Brandursache ist noch unklar.
Laut Informationen des zuständigen Kreisbrandmeisters Ludwig Baumann waren bis zu 80 Rettungskräfte der Feuerwehren Gräfenberg, Igensdorf, Weißenohe, Sollenberg, Thuisbrunn vor Ort. Auch die Drehleiter aus Eschenau war im Einsatz. Daneben standen der Rettungsdienst, der Notarzt und das THW parat.
Im vergangenen Sommer hatte es in Gräfenberg und Umgebung immer wieder in landwirtschaftlichen Gebäuden gebrannt, unter anderem in Kasberg, Marloffstein, Oberrüsselbach und Affalterbach. Teilweise waren die Sachschäden enorm. Aufgrund der Häufung der Fälle vermutet die Polizei Brandstiftung. Ob das Feuer in Gräfenberg damit im Zusammenhang steht, ist jedoch noch unklar.
Sa. 27.04.13
Fr. 26.04.13
Do. 25.04.13
Sa. 06.04.13
Fr. 05.04.13