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Dienstag, 19.03.2019

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Gräfenbergbahn: Wird es die Staatsregierung richten?

Bürgermeister übergaben Bayerns Innenminister Joachim Herrmann Unterschriften - 11.12.2018 08:00 Uhr

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (3. v. links) nahm von den Bürgermeistern die Unterschriften entgegen. Das Ziel ist klar: Die Pannen bei der Gräfenbergbahn sollen ein Ende haben. © Foto: Karin Adam


Die Eckentaler Bürgermeisterin Ilse Dölle und ihre Kollegen Johannes Schalwig aus Heroldsberg, Herbert Saft aus Kalchreuth, Wolfgang Rast aus Igensdorf, Rudolf Braun aus Weißenohe und Hans-Jürgen Nekolla aus Gräfenberg überreichten die Unterschriften, welche — wie ausführlich berichtet — die Elternbeiräte der Mittelschule und des Gymnasiums in Eckental sowie der Realschule in Gräfenberg in weniger als zwei Wochen gesammelt haben.

Die Vertreter der Eltern sehen die Aktion und die lange Liste genauso wie die Bürgermeister als ein Zeichen für die absolute Dringlichkeit des "berechtigten Anliegens eines zuverlässigen Bahnverkehrs auf dieser Strecke."

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann empfing die Bürgermeister aus dem Erlanger und Forchheimer Oberland. Zu der Unterschriftenübergabe kamen auch seine CSU-Kollegen Stefan Müller, Bundestagsabgeordneter und in Berlin parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe sowie Landtagsabgeordneter Walter Nussel. An dem Treffen nahmen weiterhin mehrere Vertreter der Deutschen Bahn AG teil.

Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern, Klaus-Dieter Josel, ließ sich die aktuell herrschende nicht zufriedenstellende Situation der Gräfenbergbahn mit vielen Ausfällen und Verspätungen aus erster Hand schildern. Außerdem wurden seitens der Bahn verschiedene Lösungsvorschläge unterbreitet und die Dringlichkeit des Themas für die Region bewusst gemacht. Mit einem Aktionsplan will die Bahn die Probleme angehen und für Verbesserungen sorgen. 

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