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Donnerstag, 19.07.2018

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Hausen: Feuerwehr freut sich über neues Gerätehaus

Der neue Stolz der Gemeinde - mit integriertem Bauhof - 05.12.2017 06:00 Uhr

"Schlüsselübergabe" von Volker Rosbigalle an Bürgermeister Gerd Zimmer, Kommandant Siegfried Iglhaut und Bauhofchef Michael Stark (v.r.n.l.). © Alexander Hitschfel


Es war ein großer Tag für Hausen und für die Feuerwehr. Am Sonntagnachmittag konnte mit zahlreichen Ehrengästen das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht werden. „Dies ist ein großer Tag für unsere Feuerwehr und unseren Bauhof,“ sagte Bürgermeister Gerd Zimmer (SPD).

Weil sich Aufgaben, Organisation und Ausstattung der Feuerwehren im Lauf der Jahrzehnte deutlich gewandelt hätten, brauche die Feuerwehr ein funktionales Haus, das sich motivierend auf den Einsatz auswirke. Zimmer ging kurz auf Irrungen und Wirrungen der letzten Jahre ein. Als neugewählter Bürgermeister im Jahr 2014 sei er an die Planungen herangegangen. Am 16. Juni 2016 habe man mit einem Spatenstich den Neubau des Feuerwehr- und Bauhofhauses beginnen können.

Das neue Feuerwehrhaus von außen. © Alexander Hitschfel


Zimmer war stolz darauf, dass nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit das Gebäude übergeben werden kann und damit 17 Jahre Wartezeit ein Ende haben. Die Gemeinde lege immer großen Wert darauf, dass möglichst viele Bauhofmitarbeiter und auch Mitarbeiter der Verwaltung und der Kläranlage Mitglieder in der aktiven Feuerwehr sind, so Zimmer.

Somit könne die Feuerwehr auf sieben Männer zurückgreifen, die im Falle eines Falles sofort oder in kürzester Zeit an Ort und Stelle sein könnten. Zimmer dankte Christoph Buschner, der gemeinsam mit seiner Schwester bereit war, das oberhalb liegende Grundstück an die Gemeinde zu verkaufen. Die Bauhof-Anteile vom Pilatusring könnten deshalb umgesiedelt werden.

Ein Dank galt, neben dem Planungsbüro „Glauber+Rosbigalle“ auch dem Oberpfälzer Siegfried Iglhaut, der sich in den vielen Jahren seiner Zeit als Kommandant intensiv eingesetzt habe. Als kleine Anerkennung für Iglhauts Engagement überreichte Zimmer dem Kommandanten einen Gutschein für eine Woche Urlaub im Feuerwehrheim in Bayerisch Gmain. Siegfried Iglhaut sagte, dass dieser Neubau einen besonderen Stellenwert in der Geschichte der Feuerwehr haben werde.

Lange ersehnt

Er kritisierte, dass selbst zum Schluss der Bauphase die Breite der Zufahrt diskutiert oder über die Firma für Elektrik geredet werde. Aber endlich gehe ein lange ersehnter Wunsch nach einem zeitgerechten Feuerwehrbau in Erfüllung. „Wir haben hier vier Stellplätze, Werkstatt-Räume, eine Schlauchpflegeanlage, einen Schulungsraum, einen Jugendraum, Besprechungsraum, Büro, Umkleiden für Damen und selbst eine Waschhalle“, führte Iglhaut an. Leider könne man nicht sagen, dass man sofort umziehen könne, gibt es doch noch Probleme mit der ausführenden Elektrofirma.

Planer Volker Rosbigalle überreichte symbolisch einen großen gebackenen Schlüssel. Man habe für das Gebäude über 300 Kubikmeter Beton verbaut; die geplanten Baukosten von drei Millionen Euro werden nicht überschritten, sondern der Bau werde sogar drei bis fünf Prozent günstiger als geplant.

  

Alexander Hitschfel

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