20 Uhr: Eine lange Prozession strömt die Untere Kellerstraße den Kellerwald hinauf. Darunter viele junge Leute im Alter um die 20 Jahre. Einige verweilen noch am Fuße des Waldes und trinken ihre mitgebrachten Getränke, die Preise am Annafest sind ihnen einfach zu teuer.
Dann geht es los, hinein in die Menschenmenge; wobei, so schlimm ist es nicht. Die Wege sind nicht so überlaufen wie an der Erlanger Bergkirchweih. Und nun? Wo ist sie, die Forchheimer Jugend? Am Greif-Keller lassen sich schon einige erspähen. „Erst mal eine Maß trinken, dann können wir uns noch ein bisschen umschauen“, sagt Louis Kalikstein. Auch Felix und seine Freunde Michael, Eiko, Moritz und Michael genießen die Ruhe auf den hinteren Plätzen des Kellers. Sie haben sich getroffen um einen Namen für ihre neugegründete Band zu finden.
Weiter gehts zum Schlößla-Keller. Die Bar ist gut besucht, und auch vor der Tanzfläche sieht man jüngere Gesichter. Einige Abiturienten sind dabei; sie können jetzt richtig entspannt feiern.
Je weiter man den Berg hinaufsteigt, desto voller werden die Wege. Immer mehr Jugendliche sind zu erblicken. Vor allem am Neder-Keller ist gute Stimmung; hier wird auf den Tischen getanzt und für viele Jugendliche ist dies der Treffpunkt Nummer eins. Auch an der VfB-Bar sieht man viele junge Gesichter. Michael Crampp und seiner Schwester Monika gefällt es hier bestens: „Hier kann ich auch mit meiner Schwester gut feiern“, sagt Michael.
Und nach 23 Uhr? Wenn keine Musik mehr spielt, treibt es die jungen Leute in die Stadt, der Abend ist ja noch jung. Eine zentrale Anlaufstelle, wie früher die Annanacht, fehlt allerdings. Das Partyvolk verteilt sich in der Bamberger Straße. Wenn die restliche Innenstadt schon wie ausgestorben wirkt, ist hier immer noch was los. In der Kneipe Paletti ist sogar meist ab Mitternacht Einlassstopp, sonst wird es zu eng. Aber auch der Saitensprung und die Funzl sind gut besucht. Da heißt es schon mal: „Wir feiern die ganze Nacht!“
.
Di. 02.08.11
So. 31.07.11
Do. 28.07.11
Do. 28.07.11