|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erhielt von den Demonstranten viel Beifall, als er mit Verve zu ihnen hinüber schmetterte: "Für die Gosberger wollen wir noch weitere Straßen bauen." Im Februar nächsten Jahres sollen die Planungen für den Ostteil der Südumgehung weiter vorangetrieben werden, kündigte er neue Gespräche über die bislang sich schwierig gestaltende Trassenführung an.
Die über 30 Demonstranten und Bürgermeister Reinhard Seeber von Gosberg und Pinzberg übergaben zum Schluss der Feierlichkeiten an Andreas Scheuer, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, einen offenen Brief, in dem sie ihre Forderungen nochmals schriftlich dargelegt hatten. Zuvor hatte Scheuer der Gruppe Protestierender versichert, dass auch der Bund sehr interessiert sei, die Ostspange schnell voranzutreiben.
Eigentlicher Grund der Zusammenkunft lokaler und überregionaler Politikprominenz war aber die Eröffnung der Westspange. 2,8 Kilometer lang ist der neue Teil der B470, der im Süden Forchheims an den Gewerbegebieten zum Kersbacher Kreuz führt und die Stadt verkehrstechnisch entlasten soll. Und nicht nur das. "Eine wichtige Investition in die Wirtschaft" sei dieser Straßenbau gewesen, betonte Staatssekretär Scheuer. Die Gewerbegebiete würden durch die neue Verkehrsanbindung an die Autobahn deutlich aufgewertet. 15,5 Millionen Euro hat der Streckenabschnitt gekostet, 90 Prozent der Kosten stammen vom Bund.
Nach den Grußworten von Landrat Reinhardt Glauber, Forchheims OB Franz Stumpf und Hausens Bürgermeister Franz Renker, der Segnung und einem musikalischen Beitrag der "Straßenmusiker" des staatlichen Bauamts durchschnitten die Politiker ein schwarz-rot-goldenes Band und gaben damit die Trasse mit der Stabbogenbrücke frei.
