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Trotzdem bremst Jürgen Schmitt, der Abteilungsleiter, die Überraschung: „Eigentlich sind unter den vier Neuen ja zwei Rückkehrer. Davon zu sprechen, dass wir Aufrüsten, um den Abstieg abzuwenden, kann man eigentlich nicht.“
Ohnehin stünde der SV Langensendelbach zu unrecht im hinteren Drittel der Kreisliga-Tabelle. „Wir haben die ersten sieben Spiele brutal verschlafen, weil wir viele Urlauber hatten. Rechnet man von da ab, wären wir Tabellenzweiter.“
Dementsprechend selbstbewusst gehen die Schützlinge von Trainer Esteban Falconi auch die Saisonvorbereitung an. Für sie beginnt mit der Nachholpartie am 11. März gegen Großenseebach, sofern sie aus witterungstechnischen Gründen stattfinden kann, die Rückrunde eine Woche eher.
„Ob das ein Vor- oder Nachteil wird, hängt am Ergebnis des Spiels“, lacht Schmitt. Dennoch sieht der Abteilungsleiter die Begegnung als „richtungsweisend“ an: „Für beide Mannschaften geht es um viel, mit einem Sieg könnten wir ins vordere Drittel vorstoßen.“
Kurios ist, wie bereits in der vergangenen Saison, wie eng es in der Tabelle der Liga zugeht; Rang 13, auf dem Langensendelbach überwinterte und der gleichzeitig Relegationsplatz ist, und Rang 6 trennen gerade einmal vier Punkte. Zehn Zähler aus den letzten vier Partien vor der Winterpause brachte Langensendelbach viel Selbstvertrauen zurück: „Wir haben zuletzt auch das nötige Glück gehabt, das man braucht, um hinten rauszukommen. Die Mannschaft hat Moral und definitiv das Zeug, in der Kreisliga mitzuspielen.
Die Neuzugänge, die ab sofort spielberechtigt sind, sieht Schmitt daher „definitiv nicht als Noteinkäufe“: Rames Berisha (zuletzt SV Bieberbach), wechselte schon vor der Winterpause zum SVL, war aber aufgrund der Wechselfrist nicht mehr spielberechtigt. Er befindet sich momentan im Aufbautraining nach einer Leisten-Operation. René Hale (SpVgg Effeltrich) wechselte ebenfalls schon vor der Winterpause und ist jetzt spielberechtigt. Der Torhüter hat sich allerdings in der Halle den Daumen gebrochen, wird wie Berisha noch ausfallen. Markus Schmitt (TSV Kunreuth) kehrte nach einem halben Jahr aus „sportlichen Gründen“, so Schmitt, nach Langensendelbach zurück. Der letzte „Neue“ ist Florian Hammerbacher (SV Bubenreuth). Auch der defensive Mittelfeldspieler hatte Langensendelbach erst verlassen. Jürgen Schmitt spricht hier von einer „Riesenverstärkung“.
Mit Trainer Esteban Falconi hätten die Langensendelbacher noch nicht wegen einer Vertragsverlängerung gesprochen. „Von unserer Seite steht dem aber nichts im Wege“, so der Abteilungsleiter. Falconi sei ein „Pfundskerl“, man sei sportlich zufrieden und auch die Mannschaft stehe hinter dem Coach.
So. 20.05.12
So. 20.05.12
Mi. 16.05.12