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Herr Lane, Sie haben bis kurz vor Ihrem Erfolg bei „Voice of Germany“ in der Stadt Green Bay im US-Bundesstaat Wisconsin gelebt. 2010 hat der dort ansässige Traditionsverein Green Bay Packers den „Super-Bowl“ gewonnen. Haben sie mitgefiebert?
Michael Lane: Ja. Ich bin ein Green-Bay-Fan durch und durch. Ich schaue nur ihre Spiele, war beim Super-Bowl 2010 klassisch amerikanisch zum Barbecue-Grillen bei Freunden. Auf der Heimfahrt habe ich erwachsene Männer nackt in der Stadt auf der Straße herumrennen sehen. Wahnsinn.
Die Finalserien im Eishockey oder Basketball interessieren in den USA nicht annähernd so viele Millionen. Was macht die Faszination Football aus?
Michael Lane: Football ist pure amerikanische Tradition. Wie in Deutschland der Fußball. Kinder spielen es vom Kindergarten an bis zum College. Ich habe selbst auch gespielt, leider war ich meistens auf der Bank, weil ich zu klein war.
Was muss ein deutscher Fernsehzuschauer, der noch nie Football gesehen hat, vor dem Spiel am Sonntag wissen?
Michael Lane: Der Football, ein einförmiger Lederball, muss in die Endzone des Gegners getragen oder dort gefangen werden. Das ist dann der „Touch-Down“. Football ist generell ein Vollkontaktsport. Mich erinnern die Rangeleien immer an eine Kirchweih-Schlägerei. Aber es steckt natürlich auch viel Taktik dahinter. Für den Sonntag ist noch wichtig: Es spielen die Baltimore Ravens gegen die San Francisco 49ers.
Der Superbowl wird in der Nacht zum Montag im Deutschen Fernsehen (sat1) ab 0.10 Uhr live übertragen.

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