Mittwoch, 26.09.2018

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Kirchehrenbach: Ortskern war vom Feuer bedroht

Kirchehrenbacher Wehr rückte zur unangekündigten Übung aus - 12.06.2018 12:08 Uhr

Auch über die Drehleiter versuchten die Einsatzkräfte den Brand zu löschen. Auch Atemschutztrupps waren im Einsatz. © Feuerwehr Kirchehrenbach/René Grimm


Um 19.06 Uhr beendeten Piepser und Sirene am Montag den Feierabend der Ehrenamtlichen. Eine Rauchentwicklung aus der Scheune von Hans Amon meldete die Integrierte Leitstelle. Die größte Gefahr bestand in der Ausbreitung des Feuers auf die teilweise weniger als einen Meter beieinanderstehenden Wohnhäuser und weiteren Scheunen. Noch in den ersten Minuten wurde deshalb das Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr Ebermannstadt nachalarmiert.

Im Mittelpunkt der Übung standen die Brandbekämpfung und die Löschwasserversorgung. Insgesamt drei verschiedene Unterflurhydranten wurden herangezogen, um auch den Leitungsdruck zu testen. Zu Spitzenzeiten wurden parallel fünf Strahlrohre eingesetzt. Während von der Leutenbacher Straße aus mehrere Atemschutztrupps sowie die Drehleiter zum Einsatz kamen, wurde der Feuerwehr Pretzfeld in die über dem Objekt liegende Pfarrstraße beordert, um dort ein Übergreifen des Feuers zu verhindern.

Ende im strömenden Regen

Insgesamt waren 39 Ehrenamtliche eingebunden, davon 23 Kirchehrenbacher Feuerwehrfrauen und -männer. Nach einer Stunde wurde die Übung im strömenden Regen beendet.

Vorbereitung und Einsatz lagen in den Händen des stellvertretenden Kommandant Bernd Gebhard. Kreisbrandinspektor Johannes Schmitt und Kreisbrandmeister Dietmar Willert unterstützten ihn. Kreisbrandrat Oliver Flake und Kirchehrenbachs Bürgermeisterin Anja Gebhardt (SPD) informierten sich vor Ort über den Ablauf.

Sowohl die Mannschaft als auch Kirchehrenbachs Kommandant Sebastian Müller, der als Einsatzleiter fungierte, wussten zuvor nichts von Ort, Zeit und Szenario der diesjährigen Übung, heißt es in einer Pressemitteilung. 

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