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Die Firma EME (Energiemanagement Eberlein) aus Kitzingen hatte einen Antrag auf Errichtung einer sieben Hektar großen Anlage in der Gemarkung Hundsboden gestellt. Sechs Grundstückflächen kamen für die Firma in Frage.
Die Marktgemeinderäte hatten die in Frage kommenden Grundstücke in Augenschein genommen. Die in Anspruch genommene Fläche wäre dabei so groß gewesen, dass das bebaute Gebiet von Hundsboden deutlich ins Hintertreffen geraten wäre und die Errichtung einer solchen Anlage einen erheblichen Eingriff in die Landschaft bedeutet hätte. Die Fläche wäre bis aus Seidmar einzusehen gewesen. Weil nur Ackerflächen als Standorte für Photovoltaikanlagen vorgesehen sind, hätte es darüber hinaus auch Konflikte mit der Landwirtschaft geben können.
Nach ausführlicher Beratung fassten die Mitglieder des Marktgemeinderates den einstimmigen Beschluss der Errichtung ihre Zustimmung zu versagen.
Ebenso einstimmig lehnten sie den Antrag ab, am bestehenden Schleuderbetonmast in Affalterthal eine neue Versorgungseinheit für den digitalen Behördenfunk in Bayern anzubauen. Bund und Länder verfolgen schon seit längerer Zeit das Ziel, gemeinsam ein bundesweit einheitliches digitales Sprech- und Datenfunksystem bei allen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten einzuführen.
Weil die Egloffsteiner, besonders jene, die im Einzugsbereich der Mobilfunkantennen am oberen Berg wohnen, Zweifel an der Auswirkung elektromagnetischer Felder haben und über die gesundheitlichen Auswirkungen des neuen Funknetzes noch keine Erkenntnisse vorliegen, nahmen die Mitglieder des Gremiums diese ablehnende Haltung ein.
