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Kloster Weißenohe: Chorakademie nimmt Formen an

Förderverein sieht sich auf der Zielgeraden - Architektenwettbewerb - 12.04.2017 06:00 Uhr

Ein Modell des ehemaligen Klosters mit seinem Umfeld: Ein Wettbewerb soll neue Ideen bringen. © Rolf Riedel


Nach mehr als „sieben mageren Jahren“ hofft Vereinsvorsitzender Eduard Nöth, dass der Fränkische Sängerbund nun bald ins Kloster Weißenohe einziehen kann, wie er bei der Sitzung des Fördervereins erklärte.  Weißenohes Bürgermeister Rudolf Braun, der aus Mitteln der Städtebauförderung das gesamte Klosterumfeld neu gestalten möchte, berichtete, dass derzeit 25 Architektur- und Planungsbüros damit beschäftigt seien, ihre Vorstellungen im Rahmen des Architekten- und Realisierungswettbewerbes zu erarbeiten. Bis zum Ende des Monats sollen die Modelle abgegeben werden. Schon Ende Mai des Jahres soll dann das Preisgericht tagen, das die Sieger des Wettbewerbes ermitteln soll.

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Der Fränkische Sängerbund will im Kloster Weißenohe, das einst auch Nazis kaufen wollten, eine Chorakademie einrichten. 4,5 Millionen kostet das Projekt. Ob der Traum wahr wird, entscheidet sich im Herbst. Seinen alten Glanz hat sich das Kloster bis heute bewahrt. Im Obergeschoss ist aber der Verfall sichtbar. Ein Rundgang.


Braun versicherte dem Vorstand, dass der gesamte Gemeinderat von Weißenohe ohne „Wenn und Aber“  hinter dem Projekt stehe und ebenso einstimmig für die nicht unerhebliche finanzielle Beteiligung im Rahmen der Städtebauförderung gestimmt habe. Nöth informierte darüber, dass in Absprache mit den Betreibern der Klostergaststätte am Sonntag, 11. Juni, im Prälatenbau des Klosters ein „Tag der offenen Tür“ veranstaltet werden soll, bei dem über die Entwürfe der Wettbewerbssieger informiert werde.
Schatzmeister Herbert Meier berichtete von einer erfreulichen Mitgliederentwicklung, weil inzwischen mit dem Markt Wiesenttal das 251. Mitglied registriert werden konnte.

Für das Ziel, den laufenden Betrieb jährlich mit 25 000 Euro unterstützen zu können, fehlen dem Förderverein noch 83 Mitglieder. Da der Landkreis das Projekt jährlich mit 10 000 Euro unterstützen will und der Förderverein 120 000 Euro Rücklagen hat, sei der laufende Betrieb für zehn Jahre gesichert, erklärte Herbert Meier.

Dem Verein gehören inzwischen acht Unternehmen, 25 Gebietskörperschaften — darunter die Landkreise Forchheim und Erlangen-Höchstadt und die Stadt Erlangen — 19 Kommunen aus dem Landkreis Forchheim, drei aus den Nachbarkreisen, 95 Chöre und 123 Einzelpersonen an.

 

  

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