1658 Anmeldungen verzeichnen die Organisatoren bisher in den verschiedenen Kategorien. Das sind 353 weniger als im vergangenen Jahr. Für Organisator Toni Eckert jedoch kein Grund zur Besorgnis: Im Jubiläumsjahr 2009 vergab man Freistarts für rund 1000 Läufer und Inline-Skater, die bereits am ersten FSM teilgenommen hatten. Nicht zuletzt aus diesem Grund konnte man eine Rekordteilnehmerzahl vermelden. Vergleicht man die Zahlen dagegen mit 2008, in diesem Jahr wurden auf der Strecke zwischen Forchheim und der Sachsenmühle auch die bayerischen Meisterschaften ausgetragen, sind die Teilnehmerzahlen stabil: Auch vor zwei Jahren nahmen exakt 1658 Sportler teil. Bei den Hand-Bike- und Halbmarathonis konnte der FSM zulegen und liegt damit voll im Trend: Bundesweit verzeichnen gesundheitsorientierte, mittellange Ausdauerläufe Zuwachs. Doch auch bei den Skatern folgt der FSM dem Trend, wenn auch diesmal negativ. Denn die Boom-Jahre des Rollsports sind wohl vorbei, so dass sich immer weniger Teilnehmer auf die Strecken wagen, so Eckert.
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Dieser Wermutstropfen ist jedoch zu verschmerzen, denn das Starterfeld bei den Inlinern verspricht nationale Spitzenklasse. Mit Sabine Berg, der dreifachen Weltmeisterin über 20 und 40 Kilometer, Katharina Rumpus, die bei den diesjährigen Europameisterschaften in Italien vier Titel gewann, und Katja Ulbrich, der amtierenden Deutschen Meisterin im Speedskate-Marathon und mit sechs FSM-Siegen die klare Favoritin. Auch bei den Skate-Männern sind mit Felix Rijhnen, Pascal Ramali oder Stefan Matthaei die Führenden der nationalen und bayerischen Wertung versammelt, um um den Titel des Bayerischen Meisters zu kämpfen. Um die Oberfränkische Meisterschaft geht es in diesem Jahr bei den Läufern: Während sich im vergangenen Jahr noch Klaus Wiessner vom SV Gößweinstein über den Titel freuen konnte, hat nun der letztjährige Vizemeister Marco Diehl die Chance, sich selbigen zurückzuholen. 2008 gewann er die Meisterschaft. Zeiten um die zweieinhalb Stunden peilen auch Sascha Burkhardt aus Pretzfeld und Markus Held aus Ebermannstadt an. Bei den Damen dürfte die Bayerische Meisterin und FSM-Siegerin von 2008, Kerstin Steg, zu den Favoritinnen gehören.
Nicht dabei ist voraussichtlich der fünfmalige Marathon-Sieger Marek Wasilewski, zumindest hat sich der beim Publikum beliebte Pole bislang noch nicht angemeldet. Internationales Flair bringt indes zum zweiten Mal der Kenianer Andrew Kipchirir Sitenei ins Rennen. Auf den ersten 35 Kilometern hatte er im vergangenen Jahr das Tempo angegeben, danach schmiss ihn jedoch eine Zerrung aus dem Rennen. Der Fränkische-Schweiz-Marathon hat keinesfalls an Beliebtheit verloren. Toni Eckert rechnet auch aufgrund der hervorragenden Wettervorhersage mir Sonnenschein und 21 Grad mit einigen Nachzüglern, so dass sich das Starterfeld knapp unter 2000 Teilnehmern einpendeln wird. Beste Voraussetzungen also auch für die erwarteten 30000 bis 40000 Besucher, die am Zieleinlauf in Ebermannstadt in diesem Jahr etwas Besonderes geboten bekommen. Nachdem im vergangenen Jahr der FSM zehnjähriges Jubiläum feierte, ist in diesem Jahr die Sportart an sich das Geburtstagskind: Der Marathon wird 2500 Jahre alt. Zu diesem Anlass werden am Zieleinlauf in Ebermannstadt die zwölf Schautafeln einer eigens konzipierten Wanderausstellung aufgebaut.

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Mo. 05.09.11
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So. 04.09.11