|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
In einer wohltuend kurzen offiziellen Feier dankte die heutige Büchereileiterin Karin Büttner zunächst ihren 14 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Anschließend konnte anlässlich des silbernen Jubiläums die Diözesanbeauftragte des St.-Michaels-Bundes Bamberg, Linda Kohls, mit Monika Viehfeger und Luitgard Knetzger zwei Frauen ehren, die seit der ersten Stunde in der Gemeindebücherei mitgearbeitet hatten.
Sie haben großen Anteil an der positiven Entwicklung der Einrichtung mit ihren heute weit über 6000 Medien, die von Anfang an unter gemeinsamer Trägerschaft von Pfarrei und politischer Gemeinde geführt wurde.
An diese Zeit erinnert sich auch Luitgard Knetzger, als der damalige Bürgermeister Hans Erlwein zu Pfarrer Raab sagte: „Sie sorgen für kostenlose Helfer und ich stelle dafür die Räume im Obergeschoss meines Rathauses zur Verfügung“.
So kam es zur Erfolgsgeschichte der Gemeindebücherei St. Peter und Paul, die heute noch wie schon zu Beginn vor 25 Jahren unter der ersten Leiterin Ingrid Mollwo hauptsächlich vom ehrenamtlichen Idealismus lebt. Noch immer ist sie Anlaufpunkt für die bildungshungrigen Gemeindebürger.
Die 69-jährige Sozialwissenschaftlerin Ingrid Mollwo erinnert sich an die Anfangsjahre zurück, als sie auf Bitten von Pfarrer Raab, der sie als Elternbeiratsvorsitzende des katholischen Kindergartens kannte, die Leitung der neuen Bücherei übernahm mit einem Bestand von 1500 Medien. Sie stellt bei ihrem Besuch erfreut fest, dass unter Leitung von Karin Büttner wieder mehr Kinder Bücher oder andere Medien ausleihen. Den Festabend beschloss eine Autorenlesung der Zwillingsschwestern Ottilie Arndt alias Lena Bloom aus Nürnberg und Lydia Ostermeier aus München, deren Werke auch im Bestand der Bücherei vorkommen und die zu einer Krimilesung unter dem Titel „Auswandern-Zuwandern-Umherwandern“ einluden.
In ihrem biografisch gefärbten Roman „Des Teufels Mühle“ ging es um einen Ort in einem Spessartnebental, der in früheren Zeiten als Hexentanzplatz verschrieen war. Darin beschrieben die Zwillinge ihre Kindheit.
