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Darauf einigte sich der Bau- und Umweltausschuss nach einer Ortsbesichtigung. Da der Gemeinderat die Entscheidung in seiner Oktober-Sitzung an die Ausschussmitglieder übertragen hatte, ist damit das letzte Wort gesprochen. Das Plenum konnte sich im Oktober noch nicht mit dieser Lösung anfreunden, die Bürgermeister Helmut Krämer nach einer Anregung aus dem Landgasthaus Sponsel-Regus verfochten hatte.
Um vom Radweg im Leinleitertal zur Schulmühle zu gelangen, muss die Staatsstraße überquert und die Kreisstraße benutzt werden, beschrieb Bürgermeister Krämer das Kernproblem. Der Markt hat im Tal Grundstücke für den geplanten Radwegebau erworben. Auf diesen Flächen soll jetzt erst einmal ein Fußweg angelegt werden, der den Wernbach auf einem Holzsteg überquert,
Der endgültige Radwegbau hängt von der Fortschreibung des Kreisstraßenausbauprogramms bis 2018 in der Kreistagssitzung im Dezember ab. Es muss damit gerechnet werden, so Bürgermeister Krämer, dass dieser geplante Geh- und Radweg an der Kreisstraße für den Landkreis nicht erste Priorität hat.
Keine baurechtlichen Einwendungen hat der Gemeinderatsausschuss gegen den Bau eines neuen Bullenstalls mit 212 Tieren durch Georg Bittet aus Oberngrub. Das Gebäude soll westlich der bereits auf diesem Grundstück vorhandenen Biogas-Anlage des Bauherrn entstehen.
Mit vier Ja- und drei Nein-Stimmen wurde einer Bauvoranfrage von Lotte Schrenker aus Neuhaus das gemeindliche Einvernehmen zugesichert, obwohl das vorgesehene Grundstück in Stücht im Außenbereich liegt, nicht als Baufläche ausgewiesen und daher mit einer Absage des Landratsamts zu rechnen ist.
Maßgeblich sind die schlechten Wasserdruckverhältnisse in Stücht und speziell in der „Ziegelhütte“. Außerdem ist das Grundstück nicht mit Wasserleitung und Kanal erschlossen, die Bebauung wurde bereits 2005 vom Landratsamt abgelehnt. Die Erschließung würden rund 60.000 Euro kosten, die auch nach dem Mehrheitsbeschluss des Bauausschusses von der Bauwerberin zu tragen wären. wo
