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Gleichzeitig bildete diese recht anspruchsvolle Feier den Startschuss der 950-Jahr-Feiern von Pinzberg und Gosberg. In Gosberg wird diese ihren Höhepunkt am 19. und 20. Mai erreichen, in Pinzberg vom 5. bis 8. Juli. „Ich würde mich freuen, wenn wir in dieser Zeit immer wieder gemeinsam miteinander feiern und so auch an Silvester das Jubiläumsjahr in Gosberg gemeinsam abschließen“, betonte der Pfarrherr.
Die vielgestaltige Eröffnungsfeier um das Pfarrzentrum in Pinzberg gab einen ersten Vorgeschmack und lässt neugierig werden auf ein spannendes neues Jahr. Alle Vereine der Orte Pinzberg, Gosberg, Dobenreuth und Elsenberg nahmen mit Fahnenabordnungen teil.
Markus Zametzer und Markus Erlwein, Trompete, eröffneten auf der Empore mit Intrada5 den festlichen Reigen. Der Gesangverein Dobenreuth unter Leitung von Bernhard Betz, ein Bläserquintett des Musikvereins Pinzberg mit Maria Greif an der Orgel und einem Kantor Martin Kreller mit fester Stimme gaben der Eröffnung des Jubiläumsjahres ein festliches Gepräge in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Gotteshaus.
Pfarrgemeinde und politische Gemeinde decken das gleiche geographische Gebiet ab, dies spiegelte sich auch in der Ausrichtung der Feier wider. Bürgermeister Reinhard Seeber, Pinzberg, übernahm die Lesung und dankte am Ende allen für ihre Teilnahme an der kirchlichen Eröffnungsfeier, sein Stellvertreter Peter Andexinger sprach die Fürbitten. Pfarrer Gehret dankte für die Spende aus Adventskonzert und Gemeindekalender, so fließen 600 Euro der Renovierung der Kirche von Gosberg zu.
Nach dem Auszug folgte der große gemeinsame Auftritt von 23 Böllerschützen der Vereine aus Pinzberg und Gosberg unter Schützenkommandanten Helmut Zametzer. „Unsere Böllerschützen sind Ausdruck der Lebensfreude, ob festliche Anlässe, ob Jubiläen oder Erhalt des Brauchtums. Sie konnten zwar das Wetter nicht vertreiben, aber die guten Geister fürs Jubiläumsjahr herbeirufen“ meinte MdL Thorsten Glauber (FW), auch 3. Bürgermeister der Gemeinde. Glauber gab das Kommando für den Salut. Geschossen wurden langsam, schnelle Reihe, Doppelschlag und zum Abschluss ein gemeinsamer Salut.
Währenddessen hatten sich alle Kirchenbesucher auf dem Kirchenvorplatz versammelt. Vom Balkon des Pfarrhauses erklangen die festlichen Weisen der Bläser des Musikvereins.
Auf dem Platz lud die politische Gemeinde zum Sektempfang. Ehrensache, dass alle Gemeinderäte hinter dem Tresen standen und ihre Bürger bedienten. „Sie kommen sich immer näher“ entfuhr es da 2. Bürgermeister Peter Andexinger, als er, selbst Hand anlegend, durch die Reihe der bildlichen Gemeinsamkeit blickte. Es blieb offen, ob er das kirchliche oder politische Zusammenwachsen meinte. Vermutlich beides.
