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Nach dem überraschenden Punktverlust der Brucker beim Vorletzten TSV Neutraubling (28:28) und dem hart erkämpften 37:35-Auswärtssieg des VfB in Auerbach sind beide Mannschaften fast gleichauf: Zwei magere Pünktchen haben die Brucker nur mehr auf der Habenseite als Forchheim.
„Da wir davon ausgehen, dass der Tabellenführer, die OG Erlangen, wie jedes Jahr auch heuer auf den Aufstieg verzichten wird, sind wir natürlich motiviert, Zweiter zu werden“, gibt sich Elmar Ehrich, VfB-Trainer, kampfbereit. Mit einer Serie von vier Siegen in Folge im Rücken strotzen seine Schützlinge geradezu vor Selbstbewusstsein. „Trotzdem ist Bruck Favorit, sie haben die um einen Tick besseren Einzelspieler, stehen vor uns in der Tabelle“, so Ehrich, der die Mannschaften aber grundsätzlich gleichstark sieht. Zudem kenne man sich gegenseitig hervorragend, was die besten Voraussetzungen für eine interessante, attraktive Partie böte.
Allerdings muss Ehrich seinen Denker und Lenker im Offensivspiel, Philipp Wolf, ersetzen, der sich in Auerbach einen Nasenbeinbruch zugezogen hat. „Es jammert deswegen aber niemand, im Gegenteil: Viele Spieler wollen jetzt Verantwortung übernehmen, das ist klasse“, findet der Coach, der auch das „konzentrierte und engagierte Training“ der letzten Wochen lobt — eine Säule des Erfolgs. „Wir wollen jetzt unseren Heimvorteil ausnutzen und wieder ganz oben reinschnuppern“, sagt Ehrich, der aber findet, dass es mit zehn Minuspunkten „eigentlich nicht angebracht ist, vom Aufstieg zu sprechen“. Doch auch Bruck hat zehn Minuspunkte auf dem Konto.
„Tobias Radina konnte nach einer Grippe nicht trainieren, wird aber auflaufen“, beruhigt Elmar Ehrich. Bernhard Zuber soll Philipp Wolf ersetzen.
