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Als Hauptreferent war Stephan Tralau vom Institut Nachhaltigkeit, Neue Energie für Kommune und Gewerbe, aus Schnaittach geladen. „19 Mühlen spendeten in den zurückliegenden Jahrhunderten im beschaulichen Trubachtal Wasserkraft, was kann man künftig daraus machen“, leitete Bürgermeister Willi Müller (CSU) das Thema ein.
Stephan Tralau meinte, dass nicht jede Gemeinde einzeln ein Projekt angehen sollte und eine Zusammenarbeit mit Egloffstein sinnvoll sei. Die Vergütung liege bei Wasserkraft bei 5,5 Cent im Normalfall und bei zehn Cent bei Durchgängigkeit für Fische. Dies sei technisch machbar und man bekomme 24 Stunden zuverlässig Energie und man könne, langfristig gesehen, auch Elektro-Autos damit aufladen. Mit Wasserrädern, Turbinen und Wasserkraftschnecken gebe es interessante Alternativen.
Bei dem vorgesehenen Ausbau der Ortsstraße von Wolfsberg sollten entsprechende Versorgungsleitungen bedacht werden. Zu berücksichtigen seien außerdem die bestehenden Wasserrechte entlang der Trubach. Tralau betonte, so ein Projekt könne nur erfolgreich sein, wenn es auch von den Bürgern unterstützt werde. Dazu biete sich die auf dem Land hinlänglich bekannte Genossenschaft an.
Egloffstein hat bereits die Bereitschaft zur Gründung einer Energiegenossenschaft Trubachtal signalisiert.
Zunächst, so Tralau, müsse eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden. 20000 Euro kostet die ungefähr. 70 Prozent der Kosten könnten durch Fördermittel gedeckt werde. Den Rest, schlug Bürgermeister Stefan Förtsch aus Egloffstein vor, könnten die Gemeinden im Verhältnis 50 zu 50 teilen.
Obertrubach gibt für die erste Stufe einen Eigenanteil von 2000 Euro für die Studie frei. „Es wäre fahrlässig, einfach zuzuwarten“, betonte 2. Bürgermeister Markus Grüner (CSU). „Mit der Machbarkeitsstudie sammeln wir Informationen, Bürger bekommen die Chance, etwas umzusetzen.“
Weitere Themen: Die Ortsstraße am Oberen Berg in Wolfsberg ist durch schadhafte Wasserführung stark in Mitleidenschaft gezogen. Eine Anliegerbesprechung hat bereits stattgefunden. Mit Granit-Rabatten und Asphaltierung soll der Schaden wieder behoben werden. Weitere Gespräche mit den Anliegern folgen.
Auf Grund einer neu anzuschaffenden Software ergab sich für die Gemeindeverwaltung von Obertrubach auch die Frage, ob man das Standesamt weiter im Rathaus haben wolle, oder es abgeben, zumindest mit einer anderen Kommune eine Fusion eingehen sollte. Die Gemeinderäte sprachen sich eindeutig dagegen aus.
17 Bürger haben sich mit einer Unterschriftenlisten wegen der häufigen Feuerwerke im Sommer beschwert. Durchschnittlich alle zwei Wochen krache es wegen Geburtstagsfeiern und ähnlichem. Bürgermeister Müller stellte fest, dass Feuerwerke grundsätzlich genehmigungspflichtig sind. Ein Hinweis wird im nächsten Mitteilungsblatt veröffentlicht.

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