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In Burk löste die Sirene auf dem Feuerwehrgebäude im Seetal während des Baumaufstellens für die Kirchweih hektische Aktivitäten aus. Etliche Feuerwehrler unter den Zuschauern und Kerwagängern sprangen auf und spurteten ins benachbarte Feuerwehrhaus zum Einsatz. Insgesamt sieben Feuerwehren eilten am frühen Samstagnachmittag nach Oesdorf, neben Burk noch Heroldsbach-Thurn, Forchheim, Zeckern, Hausen, Wimmelbach und natürlich Oesdorf.
Gegen 16 Uhr hatte der in der Nähe der 25 Meter mal 12 Meter großen Halle mit Arbeiten beschäftigte Eigentümer Rauch bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Trotz des Einsatzes von bis zu einhundert Feuerwehrleuten aus Forchheim und Umgebung brannte die Halle vollständig nieder.
Zeitweise drohte das Feuer auch auf das angrenzende Wohnanwesen überzugreifen. Eine auf dem Dach der Halle befindliche Solaranlage wurde durch die Flammen ebenfalls völlig zerstört. Allein der hierbei entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 80.000 Euro. Eine Person wurde durch Rauchgase leicht verletzt.
In der brennenden Halle war vor allem Stroh gelagert, ideales Futter für die Flammen. Das Hauptaugenmerk der Feuerwehr, so der Einsatzleiter, lag darauf zu verhindern, dass die Flammen auf die Nachbargebäude übergriffen. Zum Beispiel auf den Stall, in dem 40 Kühe stehen.
Das Vieh überstand den Brand und musste nicht evakuiert werden. Grund: Die Feuerwehr setzte Hochleistungslüfter ein, die den gefährlichen Rauch vom Stall fernhielten. Das Ziel, ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern, wurde erreicht.
120 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten waren an den Brandort geeilt. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch völlig unklar. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen übernommen.
