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Mittwoch, 20.06.2018

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Polizei eingeschaltet: Wieder Giftköder in Gößweinstein?

Möglicherweise ist das gefundene Wurststück mit Schneckenkorn gespickt - 08.06.2018 13:25 Uhr

In Kleingesee wurde dieses präparierte Wurststück in einem Hausflur gefunden - auf Facebook zeigte eine Nutzerin ein Foto des mutmaßlichen Köders. © Screenshot Facebook


In den letzten Monaten gab es immer wieder Meldungen über Giftköder-Anschläge auf Hunde - auch aus dem oberfränkischen Gößweinstein. Nun gibt es erneut einen Vorfall, der Hundefreunde und die Polizei beschäftigt. Die Beamten wurden am Freitag zu einem Haus am Ortsrand von Kleingesee gerufen, einem Ortsteil von Gößweinstein. Dort hatten Bewohner ein verdächtiges Wurststück im Hausflur gefunden. "Der Verdacht auf einen Giftköder ist schon groß", erklärt ein Sprecher der Polizei Ebermannstadt auf Anfrage. "Im Inneren der Wurst waren blaue Körner vorhanden, möglicherweise handelt es sich dabei um Schneckenkorn." Auch auf Facebook tauschten sich Nutzer über den aktuellen Vorfall aus.

Der Fall ist besonders brisant, denn in demselben Haus hat es vor zwei Wochen schon einmal einen Vorfall gegeben, der allerdings tödlich endete: Damals hatte sich ein Hund, der einem Bewohner des Hauses gehörte, übergeben, wenig später starb das Tier. Ob es sich bei diesem Fall um eine Gift-Attacke handelt, ist allerdings ungewiss. 

In dem Haus leben laut Polizei sowohl Katzen als auch Hunde, die Bewohner sind nach dem letzten traurigen Vorfall deshalb in absoluter Alarmbereitschaft. Bei den Katzen handelt es sich um Freigänger. Die Polizei geht davon aus, dass eines der Tiere das Wurststück möglicherweise draußen aufgelesen hat und später im Flur fallen ließ. Die Beamten haben nun Ermittlungen aufgenommen.


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