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Schienenersatzverkehr: Gräfenbergbahn wird gesperrt

Erneuerung der Eisenbahnbrücke in Heroldsberg macht Sperrung nötig - 10.10.2018 18:03 Uhr

Ab Freitag, 12. Oktober, sind Gräfenbergbahn-Fahrer auf Busse angewiesen. © Harald Sippel


Züge fielen aus, der Ersatzverkehr machte Probleme und Schüler warteten in der Kälte: Die Probleme bei der Gräfenbergbahn reißen einfach nicht ab. Nun müssen Pendler wieder stark sein: Damit eine neue Eisenbahnüberführung über die Schützenstraße in Heroldsberg eingebaut werden kann, wird die Strecke zwischen Nürnberg-Nordost und Gräfenberg gesperrt. Dafür muss zunächst die rund 19 Meter lange Hilfsbrücke einschließlich der Schienen ausgebaut werden, teilt die Bahn mit. Im Anschluss daran wird ein rund 78 Tonnen schwerer Stahltrog für die neue Brücke eingehoben. Für beide Maßnahmen ist ein schwerer Autokran im Einsatz.

Nachdem in dem Stahltrog die Schienen verlegt und an die Bahnstrecke wieder angeschlossen sind, rollen die Züge der Gräfenbergbahn ab Samstag, 20. Oktober, 7.30 Uhr wieder. Zusätzlich werden die aktuell bestehenden Infrastrukturschäden während der Totalsperrung behoben.

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Sie ist ein gehöriges Stück mittelfränkische Eisenbahngeschichte: Die Gräfenbergbahn hat über hundert, nicht immer unbeschwerte Jahre hinter sich. Wir blicken zurück.


Während der Bauzeit der neuen Brücke werden die Züge der Gräfenbergbahn durch Busse ersetzt. Diese verkehren um bis zu fünf Minuten früher ab Nürnberg-Nordost beziehungsweise kommen in der Gegenrichtung um bis zu fünf Minuten später an.

Die Fahrplanänderungen sind im Internet und an den Fahrkartenautomaten berücksichtigt. Fahrgäste können sich auf unter www.bauinfos.deutschebahn.com oder über den DB-Streckenagent www.bahn.de/streckenagent informieren. Telefonisch ist der Kundendialog Nahverkehr unter der Rufnummer (089) 2035 5000 zu erreichen.  

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