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Beide Seiten wollen auf diesem bundesweit angebotenem Weg die Vorteile einer konstanten Zusammenarbeit nutzen. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet diese Zusammenarbeit, dass sie bei der Auswahl der Auszubildenden besonders berücksichtigt werden, für den Ausbildungsbetrieb ergeben sich Vorteile über Praktika und Projekte Anwärter für die Ausbildung in zwölf Berufen von der Bürokauffrau bis zum Kfz-Mechatroniker zu finden.
Dazu wurden passende „Service-Pakete“ ausgearbeitet. So werden Betriebserkundungen für die Klassen stattfinden, die den Übergang in die Ausbildung lehrplanmäßig erarbeiten; das Unternehmen wird die Ausbildungsberufe durch Mitarbeiter und Auszubildende vorstellen. Darüber hinaus werden Praktika für interessierte Schüler der Mittelschule Gräfenberg angeboten. Langzeitpraktika und gezielte Projekte, wie zum Beispiel die Organisation der eigenen Klassenfahrt, oder „Azubis im Klassenzimmer“, die den Schülerinnen und Schüler den Ablauf der Ausbildung im Betrieb zeigen, sind ebenfalls vorgesehen. Feste Kontaktpersonen sowohl bei Schmetterling-Reisen wie in der Gräfenberger Mittelschule, stellen die Vermittlung sicher.
Initiator dieser Vereinbarung war Franz Hajak vom bfz Bamberg-Forchheim, der als Berater für beide Seiten fungierte und bei der Vertragsgestaltung mitgewirkt hat. Sein Projekt „Progress“, das in den letzten Jahren bei der Kooperation von Unternehmen und Schule in der Region federführend war, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds gefördert.
So konnten, wie Hajak berichtet, in den letzten Jahren mehr als 50 neue Ausbildungsplätze und mehrere Partnerschaften realisiert werden.
Das möchte sich nun auch der Familienbetrieb Schmetterling in Geschwand zunutze machen, um auf diese Weise zu qualifizierten Nachwuchskräften zu kommen. Willi Müller, Geschäftsführer und Inhaber des Reise- und Verkehrslogistik-Unternehmens, erläuterte ausführlich, dass das ständig wachsende Unternehmen den Bedarf an solchen Kräften derzeit auf dem heimischen Markt nicht decken könne.
Deshalb sei der „Pakt“ geschlossen worden, von dem sich beide Vertragspartner nur Vorteile erwarten würden. Die Geschäftsführerinnen Daniela Singer, Anja Müller-Eckert, und Geschäftsführer Bernhard Jüttner sowie Schulrektor Uwe Gruszka setzten ihre Unterschriften unter den vorerst befristeten Vertrag, der bei Erfolg verlängert werden soll.
