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Spatenstich für das neue Seniorenzentrum in Forchheim

Katharinenspital: 55 Wohneinheiten mit Tagespflege und Stadtteiltreff - 21.04.2017 17:59 Uhr

Jetzt geht’s los: Beim offiziellen Spatenstich greifen Franz Stumpf, Uwe Kirschstein, Sigrun Wagner, Architekt Thomas Krügel, Kämmerer Detlef Winkler und Oberbauleiter Michael Schunter (von rechts) zur Schaufel. © Foto: Ralf Rödel


Forchheims Oberbürgermeister Uwe Kirschstein freut sich, dass mit dem Spatenstich für das neue Seniorenzentrum in Forchheim auch "ein Meilenstein an der städtebaulich sensiblen Stelle" gelegt wird. "Wir schlagen heute ein neues Kapitel in der jahrhundertelangen Geschichte des Katharinenspitals auf." 55 Wohneinheiten sieht die Planung des Neubaus vor, eine Tagespflege und einen Stadtteiltreff mit Quartiersmanagerbüro. Die Gesamtkosten liegen bei elf Millionen Euro.

Dass es "die richtige Entscheidung" sei, das zeige auch die hohe Nachfrage, so das Stadtoberhaupt, bereits 37 Wohnungen seien verbindlich reserviert. Für eine "lange Zeit" sei man für die Zukunft dann "gut aufgestellt", das neue Katharinenspital sei einfach und umweltfreundlich erreichbar und die künftige direkte Wegeverbindung durch das Gebäude der Stadtbücherei ideal.

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Uwe Kirschsteins Dank an diesem Tag gilt auch seinem Amts-Vorgänger Franz Stumpf, "der die notwendige Vision mit Beharrlichkeit realisiert hat". Viel Prügel und Kritik musste Stumpf im Vorfeld des Neubaus einstecken, als Spitalbewohner und Pflegekräfte gegen die Schließung und den Abriss auf die Barrikaden gingen. "Heute bin ich stolz", sagt Franz Stumpf nach dem Spatenstich, "es wird erkannt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben." Und doch sei es "ein steiniger Weg gewesen". Zwar sei mit dem Neubau auch ein "finanzieller Kraftakt" verbunden, doch sei man "rundum finanziell gut abgesichert".

  

VONBIRGIT HERRNLEBEN

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