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Kurz nach 8 Uhr schreckten Anwohner auf, als das Dach eines rund 30 auf 16 Meter großen Viehstalles herunter krachte. In dem Stall befanden sich etwa 60 Rinder, die zum Teil unter der herabgestürzten Dachkonstruktion begraben wurden.
Den 60 Einsatzkräften von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk gelang es erst nach Stabilisierung des Gebäudes und Hinzuziehung eines Statikers, die noch lebenden Kühe aus dem Stall zu retten. Bis auf drei Kühe, die eventuell aufgrund ihrer Verletzungen noch eingeschläfert werden müssen, blieben alle anderen Tiere wie durch ein Wunder nahezu unverletzt. Sie fanden in der Nachbarortschaft eine provisorische Notunterkunft.
Durch den Einsturz wurde auch eine unmittelbar an die Stallung gebaute, zweistöckige Scheune in Mitleidenschaft gezogen, bei der sich tragende Elemente verschoben hatten. Um keine Menschenleben zu gefährden, sperrten die Einsatzkräfte deshalb den Bereich um die Stallung weiträumig ab und räumten vorsorglich auch das unmittelbar in der Nähe befindliche Wohnhaus des landwirtschaftlichen Anwesens. Menschen wurden nicht verletzt.
Nach ersten Vermutungen der Einsatzkräfte dürften Schneemassen vom Dach der an die Stallung angebauten Scheune gerutscht und auf den darunter liegenden Kuhstall gekracht sein, was zu dessen Einsturz führte.
