Freitag, 16.11.2018

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Überraschung für Walkersbrunn: Die Umgehung kommt

Bayerischer Innenminister spricht sich für Projekt aus - 02.02.2018 16:49 Uhr

Bald könnte ein neuer Straßenabschnitt die Straßenkarte von Walkersbrunn zieren. © Manuel Kugler


Das teilt die CSU-Bundestagsabgeordnete Silke Launert mit. Nach einem Gespräch mit dem Gräfenberger Stadtrat Lars Laufer (CSU) hatte sie an den für Bau und Verkehr zuständigen Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann geschrieben.

In ihrem Schreiben verwies Launert auf die bevorstehende Dorferneuerung von Walkersbrunn. Diese sei nur dann zielführend, "wenn auch die Umgehungsstraße realisiert wird". Dem stimmt Gräfenbergs Bürgermeister Hans-Jürgen Nekolla (SPD) zu. "Wir müssen den Schwerlastverkehr aus den Ort bekommen."

Die erste grobe Kostenschätzung: 3,3 Millionen Euro

Bei einer Bürgerversammlung im November hatten sich die Einwohner für eine Umgehung ausgesprochen. Nekolla waren in der Sache bisher die Hände gebunden, weil eine Verkehrszählung den Bau nicht gerechtfertigte (wir berichteten). "Ich freue mich über die Neuigkeit ungemein", sagte Nekolla.

Der Minister wies das Staatliche Bauamt an, mit den Planungen zu beginnen. Die Umfahrung weise ein hohes Nutzen- und Kostenverhältnis auf. Die Kosten der Maßnahme werden grob auf 3,3 Millionen Euro geschätzt. Bisher hatte der Freistaat die Umgehung nicht als dringend eingestuft.

Wann der Bau konkret wird ist offen. Das Bauamt könne nur "begrenzte Planungskapazitäten einsetzen", schreibt Herrmann. 

Patrick Schroll Redakteur Nordbayerische Nachrichten Forchheim E-Mail

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