7°C

Mittwoch, 22.10. - 02:02 Uhr

|

Viel Gutes erwartet

Anja Gebhardt blickt optimistisch aufs neue Jahr - 01.01.2012 17:15 Uhr

3450 Arbeitsstunden stecken in dem Feuerwehrhausneubau. Dies würdigte Anja Gebhardt bei der letzten Sitzung des Jahres 2011. Das Bild zeigt die Einweihung des Gerätehauses.

3450 Arbeitsstunden stecken in dem Feuerwehrhausneubau. Dies würdigte Anja Gebhardt bei der letzten Sitzung des Jahres 2011. Das Bild zeigt die Einweihung des Gerätehauses. © privat


Die „gute Arbeit“ in 17 Voll- und 18 Ausschusssitzungen und 253000 Euro Steuermehrerlösen beschere günstige Aussichten für 2012, so Gebhardt. Mit dem Goethe-Zitat ,,Alles Gute was geschieht, setzt das Nächste in Bewegung“, unterstrich sie ihre Zuversicht.

Zum fast vollendeten, größten Gemeindeprojekt ,,Feuerwehrhausneubau“ zollte sie den Kommandanten und der Mannschaft für 3450 Arbeitsstunden höchste Anerkennung. Damit sei es gelungen, den Kostenansatz von 1,27 Millionen Euro einzuhalten.

Ein großer Schritt in die Zukunft sei ab dem Frühjahr der Breitbandausbau durch die Telekom. Mit dem Anschluss an das Glasfasernetz würden DSL-Verbindungen bis zu 50000 kbit/s im Download möglich. Die verbleibenden Kosten über 132000 Euro würden vom Haushalt getragen, die Bürger damit nicht belastet. Die Bürgermeisterin, dankte in diesem Zusammenhang dem ,,Breitbandpaten“ Siegfried Adami (SPD).

Mehr Krippen-Anmeldungen

Mit der Einführung eines gruppenübergreifenden Konzepts im Kindergarten und einer Zwischenaltersgruppe in der Krippe nannte die Vorsitzende Neuerungen in der Kindertagesstätte. Dies komme dem Trend zu mehr Anmeldungen im Krippenbereich — derzeit 20 Kinder — entgegen.

Mit der Einführung der Mittelschule, die aktuell von 152 Schülern besucht werde, sei die Gemeinde jetzt wieder für die Gebäude der Grundschule zuständig, so dass auch hier Haushaltsmittel für bauliche Maßnahmen bereitzustellen seien, machte Gebhardt deutlich.

Zuschuss gewünscht

Für das vornehmlich von auswärtigen Schulen sowie Vereinen genutzte Hallenbad, das Dank der Hallenbad-Initiative offen zu halten sei, will die Gemeindevorsteherin einen Zuschuss des Landkreises beantragen.

Beim Thema Wasserversorgung unterstrich Anja Gebhardt die Notwendigkeit eines Flachbrunnens als „zweites Standbein“. Im extrem trockenen November musste dem Hochbehälter Brunnenwasser zugepumpt werden.

Besichtigungen geplant

Zum Fortschritt im Baugebiet Hutweide zählte die Bürgermeisterin den Einbau der Frostschutzdecke. Wenn im Frühjahr der Straßenbau beendet sei, können die ersten Wohnhäuser entstehen. Zur Umsetzung der Friedhofserweiterung und Neugestaltung kündigte Gebhardt Besichtigungen schon erneuerter Friedhöfe an.

Für die Betreuung des monatlichen Seniorenprogramms ging der Beifall aller Räte an CSU-Rätin Maria Gebhard, Waldtraud Pokorny und Marianne Bail. Größten Zuspruch habe mit 160 Anwesenden die Weihnachtsfeier gefunden.

Anerkennung fand bei der Jugendarbeit das sportliche, musikalische und kulturelle Angebot der Vereine. Ihren Respekt bekundete die Rathauschefin den Spendern nach der Hochwasserkatastrophe. Die 5500 Euro seien inzwischen unter den geschädigten Anwohnern aufgeteilt worden. Die Sitzung endete mit einem gemeinsamen Mahl. 

MARQUARD OCH

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Name:

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.