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Auf alles hatte sich Harry Payrleitner vorbereitet. Nur nicht auf Wasser ohne Kohlensäure. „Wir haben nur ,Medium‘. Die Argentinier wollen aber stilles Wasser. Daher mussten wir jetzt nochmal kurz zur Tankstelle zum Einkaufen fahren“, so Payrleitner, der die Organisation des hohen Tennis-Besuchs von Forchheimer Seite übernommen hatte. „Aber sonst hat alles gut geklappt. Die Profis sind alle auch sehr umgänglich und problemlos.“
Rund 30 Tennisfans waren in die Traglufthalle gekommen, in der sich die Argentinier eine Dreiviertelstunde eher als geplant bereits auf Platz 2 kraftvoll Bälle hin- und herschlugen und ab und an spanische Flüche ihre seltenen Querschläger begleiteten. „Insgesamt sind sie zu zwölft, als Spieler sind bislang David Nalbandian, ehemals Nummer 3 der Welt, und Eduardo Schwank dabei; die anderen zwei sind Sparringspartner“, erklärte Payrleitner, der sich begeistert zeigte vom Zustand der extra nochmal aufbereiteten Plätze. „Da werde ich heute Abend auch noch ein paar Bälle spielen.“
Ihre Trainingszeiten für Montag haben die „Gauchos“ übrigens etwas abgeändert: von 11 bis 13 Uhr und von 17 bis 19 Uhr wollen sie nach Forchheim kommen. Dann ist vielleicht auch Juan Ignacio Jela dabei, der sich nach seinem Halbfinal-Aus in Chile auf dem Weg nach Deutschland befindet.
Bis dahin hat Payrleitner auch noch mal Zeit, um eine Kiste stilles Wasser zu kaufen. CHRISTOPH BENESCH
