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Wie ein Aufstieg einen Abstieg verhindert

Kuriose Lage für Volleyballer aus Neunkirchen - 04.12.2017 17:46 Uhr

Abteilungskoordinator Sebastian Lenz (re.) mit Neunkirchens Volleyballern © Sippel


"Dass wir in der Bezirksliga definitiv um ganz oben mitspielen, hatten wir alle erwartet. Der aktuell schwere Stand für die Jungs in der Landesliga hingegen überrascht schon. Sollte am Ende wirklich ein Abstiegsplatz stehen, wäre die Reserve als potenzieller Bezirksliga-Meister unsere Rettung vor dem tatsächlichen Abstieg. Ich hatte diese Konstellation im Hinterkopf bei der Personalzusammenstellung vor der Saison, aber hätte nie gedacht, dass wir eventuell darauf angewiesen sein werden. Es dürfte weiterhin ein Team in der Landesliga und eines in der Bezirksliga antreten. Es würden dann einfach die Nummerierungen zwischen Erster und Zweiter getauscht. Wer aus dem jetzigen Kader wo zum Einsatz kommt, bleibt dem Verein überlassen.

Am geschicktesten wäre nun natürlich, schon während der Runde zu reagieren und von der guten 2. Mannschaft Spieler nach oben abzustellen. Dafür gibt es allerdings wie beim Fußball formelle Regularien. Die sind bei uns sehr strickt. Ab dem 3. Spieltag ist ein Austausch möglich, nach zwei Partien gilt ein Akteur, der von unten aushilft, jedoch für die gesamte restliche Spielzeit als festgespielt. Wer außerdem erst einmal oben dazugehört, darf erst drei Monate nach dem letzten Auftritt wieder im niedrigeren Team spielen. Wir würden also mit einem Wechselspiel wohl mehr Unruhe stiften als Schlagkraft dazugewinnen."

 

gu

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