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Wilde Verfolgungsjagden beim Forchheimer Stadttriathlon

Felix Hentschel und Larissa Rexin besteigen Thron im Jedermann-Modus - 18.06.2017 20:50 Uhr

Die Teilnehmer brachten das Wasser im Becken zum Schäumen.


Felix Hentschel brauchte nur ein paar Sekunden, den Oberkörper gebeugt und die Hände in die Hüften gestützt, um sich zu sammeln. Der Bamberger mit Vergangenheit als Leichtathletik-Hindernisläufer hielt den Rückstand gegenüber den stärksten Schwimmern mit einer knappen Minute im Rahmen. Auf der vierten 5-km-Schleife, die an einigen Engstellen und Übergängen des Untergrunds erhöhte Aufmerksamkeit verlangte, hatte Hentschel im Sattel den Anschluss hergestellt.

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"In der Wechselzone ist mir dann noch ein Missgeschick mit den Schuhen passiert, das hat Zeit gekostet", erzählt der 29-Jährige. Den Abstand von 20 Metern wieder aufzuholen, stellte jedoch kein Problem für den gelernten Läufer dar. Hentschel setzte sich bald darauf ab und konnte seinen schnellsten Widersacher ausgeruht im Ziel zum Handschlag empfangen.

Manuel Heilmann, der vor 14 Tagen an der Weltmeisterschaft über die Halbdistanz teilnahm, sank ausgepumpt auf den Boden. Bald fand der Hausener aber auf die Beine, um sich mit seiner Forchheimer SSV-Vereinskollegin Hanna Krauß auszutauschen, die ebenfalls einer Konkurrentin den Vortritt lassen musste. Mit der Erlangerin Larissa Rexin lieferte sich Krauß, die am Vortag mit dem Team im Ligawettbewerb von Launingen glänzte, bereits im Schwimmbecken einen Schlagabtausch und lag da sogar vor den Männern.

Der sportliche Höhepunkt begann mit etwas zeitlichem Verzug, nahm allerdings rasant Fahrt auf. Die Rother Delegation hielt sich lange mit allen vier Akteuren an der Spitze auf, ehe die Jäger aus der Verfolgergruppe, die im Gegensatz zu den Einzelsportlern im Jedermann-Rennen den Windschatten nutzen durften, heranflogen und den Asphalt glühen ließen. Darunter gesellte sich mit Michael Stirnweiß ein Forchheimer. Am Radwendepunkt kochte das Stimmungsnest, während die Fahrer das Tempo für wenige Augenblicke verlangsamten und nicht mitbekamen, dass ein paar Meter weiter vor der Pizzeria viele Stühle leer geblieben waren.

Die meisten Reserven auf der Laufstrecke wiederum hatte das Trio aus Bamberg und die Amberger, die sich in der Mannschaftswertung an die Spitze setzten. Michael Stirnweiß führte den SSV Forchheim als Gesamt-Zweiter des Feldes immerhin auf Rang 4.

  

Kevin Gudd E-Mail

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