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Frau aus Freyung erstochen: Anwalt fordert lebenslang

Ein Jahr nach der Tat fordert der Staatsanwalt die Höchststrafe - 10.11.2017 15:49 Uhr

Bereits am Montag gestand der 23-Jährige die Gräueltat: Er hat seine Freundin und Mutter seines Sohnes erstochen. © Matthias Balk/dpa


Mehr als ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau aus dem niederbayerischen Freyung haben Staatsanwalt und Verteidiger am Freitag vor dem Landgericht in Passau ihre Plädoyers gesprochen. Nach dem Willen des Staatsanwalts soll der Angeklagte wegen Mordes aus niederen Beweggründen verurteilt werden.

Alternativ komme auch eine Verurteilung wegen Totschlags in einem besonders schweren Fall in Betracht. Beide Varianten brächten dem früheren Lebensgefährten des Opfers eine lebenslange Haftstrafe ein. Der Verteidiger plädierte auf Totschlag und zwölf Jahre Haft. Das Urteil soll am 20. November gesprochen werden.

Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen

Am Montag hatte der 23 Jahre alte Deutsche ein Geständnis abgelegt. Demnach sei der Bluttat ein heftiger Streit zwischen ihm und der 20 Jahre alten Mutter seines Sohnes vorausgegangen. Sie habe ihn bedroht und sei selbst mit dem Messer ins Schlafzimmer gelaufen, wo er sie getötet habe.

Der Fall hatte vergangenes Jahr bundesweit Schlagzeilen gemacht. Der Tatverdächtige war mit dem Kind nach Spanien geflohen und hatte sich ein Tattoo unter anderem mit dem Namen des Opfers und dem Geburts- und Todesdatum stechen lassen.  

dpa

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